Poelchau - Oberschule gewinnt TeBe - Schul - Cup  


aus: vom 30. November 1998

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Takyi und Seitz in Topform

Poelchau-0berschule siegte beim TeBe-Schul-Cup

Hoch her ging's an zwei Tagen in der Charlottenburger Sporthalle beim erstmalig durchgeführten „TeBe-Schul-Cup 98“ mit dem rührigen Turnierchef Werner Stahr, der gleichzeitig an dieser Schule sportlicher Koordinator ist. Neben den Berliner Vertretungen der Flatow-, Werner-Seelenbinder- und Poelchau-Oberschule nahmen auch sportbetonte Schulen aus Erfurt, Jena, Chemnitz, Schwerin und Frankfurt (Oder) an diesem Stelldichein talentierter Kicker des Jahrgangs 84/85 teil. Sie alle gehören zu jenen 14 Schulen im Bereich des NOFV, die Fußball neben Deutsch und Mathematik auf dem Stundenplan haben.
Nachdem sich nach dem ersten Spieltag mit insgesamt 20 Begegnungen aus beiden Staffeln die jeweils beiden Erstplatzierten und das beste drittplatzierteTeam qualifizieren konnten, rollte am zweiten Tag mit der Finalrunde ein spannendes Programm ab, mit technisch beachtlichen Leistungen und vielen schön herausgespielten Toren. Davon überzeugte sich auch Otto Höhne, Präsident des BFV.
Am Ende war es ein verdienter Erfolg für die erste Mannschaft der Poelchau-Oberschule mit ihrem Trainerduo Markus Schatte und Dennis Anton. Dennoch fiel ihnen der Erfolg nicht in den Schoß. Nach Siegen gegen Jena und Chemnitz schien man klar auf der Erfolgsschiene, doch im Berliner Duell gegen die an diesem Tage noch sieglosen Jungen der Flatow‑0S mußte man eine 4:5‑Niederlege einstecken. Das war die Torfolge - 1:0, 2:0 jeweils Takyi, 2:1 Rode, 3:1 Takyi, 3:2 Linsen, 4:2 Pochanke, Eigentor, 4:3 Weniger, 4:4, 4:5 jeweils Huth. Für die Jungen aus Köpenick mit den Trainern Ingo Weniger und Dieter Jacob blieb das übrigens der einzige Erfolg an diesem Tage nachdem man zum Auftakt alle vier Spiele gewinnen konnte.
Nun hatten die Jenenser mit Sportlehrer Ronald Prause plötzlich nach Chancen auf den  

Gesamtsieg, doch die Thüringer waren nervlichüberfordert. Das 2:3 gegen Chemnitz ließ dieBerliner wieder hoffen. Als die Poelchau‑OS dann trotz eines 0: 1-Rückstands durch Tore von Hendschke und Seitz noch mit 2:1 über Erfurt triumphierte, stand fest, daß der Pokal in Berlin bleiben würde. Vor allem die „schwarzen Perlen", der Charlottenburger Seitz und der bewegliche, quirlige Takyi, beeindruckten, wie auch der zuverlässige Torhüter Sobottka.Ziemlich von der Rolle waren diesmal die sonst so sieggewohnten Jungen der Werner-Seelenbinder-Oberschule aus Hohenschönhausen. „Es sind zu wenig gute Fußballer in diesem Jahrgang" so Ulli Netz, verantwortlicher Trainer. Unterm Strich war diese Veranstaltung ein willkommener Vergleich unserer besten Schul-Kicker, eine gewisse Bestandsaufnahme", resümierte auch TeBe‑Coach Markus Schatte. Ein dickes Lob sicher auch an Werner Stahl und seine Crew, die es verstand, gerade den auswärtigen Teams einen schönen Aufenthalt. in Berlin zu bieten. Bereits am 8. Dezember geht das Kräftemessen der sportbetonten Schulen beim III. Flatow-Cup in der Köpenicker Hämmerlingstraße weiter.
                                       Klaus-Jürgen Hoffmann

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