Sturm auf den Flatow-Cup:Junge Poelchau-Kicker triumphierten im Finale
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Gute Stimmung und fußballhungrige Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren bestimmten am Dienstag das Bild in den Union-Spielhallen an der Köpenicker Hämmerlingstraße. Die rund 60 Nachwuchskicker aus vier sportbetonten Berliner Schulen stritten um den Sieg beim IV. Flatow-Cup '98 im Fußball. Ins Leben gerufen wurde der Cup 1995 von der Flatow-Oberschule Berlin-Köpenick in Kooperation mit dem Berliner Fußballverband und dem Förderverein der Schule. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, junge Fußballer zu fördern. Beim jährlichen Fußballturnier können sich die Schüler untereinander im Wettkampf messen. Neben den Nachwuchsspielern des Gastgebers kamen die Schulteams der siebten und achten Klassen der Werner-Seelenbinder-Oberschule Hohenschönhausen, der Merian-Oberschule Köpenick sowie der Poelchau-Oberschule in Charlottenburg an die Hämmerlingstraße. Dabei stand nicht unbedingt das Ergebnis, sondern vielmehr der Spaß beim Spielen im Mittelpunkt. Gekickt wurde in zwei Staffeln nach den üblichen Hallenfußballregeln: zwölf Minuten Spielzeit ohne Seitenwechsel, fünf Feldspieler und ein Torwart, Ein- und Auswechslungen unbegrenzt möglich, der Sieger erhält zwei Punkte. Die Erst- und Zweitplazierten der jeweiligen Staffel erreichen die nächste Runde. Die jungen Fußballer wurden von Schul- und Mannschaftskameraden lautstark angefeuert und legten sich voll ins Zeug. Sie rannten, tricksten, schossen um die Wette: Am erfolgreichsten war die Mannschaft der 8. Klasse der Poelchau-Oberschule. Im Finale bezwang sie das Team der 7. Klasse der Werner-Seelenbinder-Oberschule souverän mit 4:0. Das Spiel um Platz drei gewann die Mannschaft der 7. Klasse der Poelchau-Oberschule mit 2:0 gegen das Team der 8. Klasse der Werner-Seelenbinder-Oberschule. Zum «besten Spieler des Turniers» wurde Benjamin Grieser aus der 7. Klasse der Poelchau-Oberschule gewählt. |