Auch der Westen braucht eine Sportoberschule

aus:   vom 31. Oktober 1999

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Auch der Westen braucht
eine Sportoberschule

Damit aus jungen Nachwuchs-Athleten beruflich und sportlich etwas werden kann, müssen Schule und Training auf- einander abgestimmt sein. Die drei sportorientierten Oberschulen in Köpe- nick, Prenzlauer Berg und Hohenschön- hausen erfüllen die Voraussetzungen.

Spandau haben in der Nähe ihre Club-Zentren. Auch Musik- schulen versorgen die Berliner flächen- deckend, da dürfte ein Charlottenburger Sportschul-Standort keine vermessene Forderung sein. Zumal kein Neubau erforderlich wäre, nur die Umorganisa- 

Die Standorte sind Erbe der DDR-Geschichte. Für Talente aus dem Berliner Westen ist der Anfahrtsweg dorthin lang. Neun Zehntel der 3000 Schüler kommen aus östlichen Bezirken. Obwohl Dreiviertel der Berliner Sportvereinsmitglieder im Westen zu Hause sind. Ein erstaunliches Missverhältnis.

Das Wort
zum Sport

 

 

Von
MANFRED
VON
RICHTHOFEN

tion einer vorhande- nen Schule. Das ist eher Frage des politischen Willens als eine der Kosten. Bei durchdachter Arbeitsteilung zwi- schen den vorhan- denen Sportschulen ließen sich Zusatz- kosten gering halten.
Die Poelchau-Oberschule am Halemweg unter-  

Der alte Koalitionsvertrag der Landesregierung sah die Einrichtung einer vierten Sportschule vor. Als idealer Standort galt die Gegend rund um das Olympiastadion-Gelände.Dort sind neben Anlagen des Stadions mehrere Landesleistungszentren beheimatet: Die Harbig-Halle für die Leichtathleten und das Korber-Zentrum für Handball,  Hertha BSC, der SCC oder die Wasserfreunde

nimmt große Anstrengungen, sportliches Profil zu gewinnen. Sie hat sich als Standort der Neueinrichtung ins Gespräch gebracht. Auch andere Bewerbungen sind zu erwarten.

Welcher Standort auch immer den Zuschlag erhält: In der neuen Legislatur muss endlich Ernst gemacht werden mit der vierten Schule.

Presse  

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