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Überrascht von der Wahl?
Bastian: Was soll man
sagen? Ich denke, ich habe gut gespielt und einiges zum Unentschieden
beigetragen.
Gibt es ein Vorbild?
Bastian: Roberto
Carlos. Nicht nur wegen der tollen Freistöße, die der brasilianische
Linksfuß von Real Madrid schießt, ich finde, er ist insgesamt ein
guter Spieler.
Wo hast Du mit dem Vereinsfußballspielen angefangen?
Bastian: Beim SC
Staaken mit sechs Jahren. Dem Verein habe ich viel zu verdanken. Dort
brachte man mir das Kicken im offensiven Bereich bei. Bei TeBe wurde ich
für die 4er-Abwehrkette umgeschult.
Heißt der Wunschtraum Profi-Karriere?
Bastian: Selbstverständlich.
Ich weiß, es ist ein harter Weg, aber dafür werde ich so manches auf
mich nehmen. |
Gibt es einen anderen Berufswunsch?
Bastian: Noch nicht.
Das hängt dann auch vom Schulabschluss ab. Im Moment strebe ich den
Realschulabschluss an. Wenn alles gut geht, soll später das Abitur
folgen.
Wie stehen Deine Eltern zu Deiner Fußballleidenschaft?
Bastian: Meine Eltern
helfen, wo sie können. Sie bringen viel Verständnis für mich auf.
Daher kann ich auch auf den sportorientieren Zweig der
Poelchau-Gesamtschule gehen.
Das bedeutet, Du stehst täglich auf dem Fußballplatz?
Bastian: So gut wie.
Wochentags täglich zwei Stunden in der Schule, dreimal Training im
Verein plus Spiel am Wochenende, dazu kommt noch die Auswahl.
Wie stehst Du zur Auswahl?
Bastian: Sehr positiv.
Dort kann ich mich weiterentwickeln, und ich werde alles darum geben,
dort einen Stammplatz zu haben.
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