Mädchen Berliner Vizemeister ....  


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BERLIN - FINALE 2000

Unsere Trainingsgruppe des 9. Jahrgangs mit Karsten Sokolowski.

Am 27. Juni 2000 wurde im Charlottenburger Mommsen-Stadion die Endrunde im leichtathletischen Mehrkampf ausgetragen. Dabei wurden unsere Mädchen im Wettkampf III

Berliner Vizemeister

und unsere Jungen belegten im Wettkampf III

den 3. Platz !

Herzlichen Glückwunsch !

Poelchau-
Mädchen
gewannen
Silber

 

 

aus: 
BERLINER MORGENPOST v. 25. Juni 2000

VON HARALD NIEMEYER


Aus 15 Metern Entfernung schaut sich Dorota Ligacz voller Konzen- tration "ihren Feind" im Mommsen- stadion - die Hochsprunglatte - an. Die liegt in 1,44 Meter Höhe. Eigentlich kein Problem für die 15- jährige Schülerin der Poelchau- Gesamtschule in Charlottenburg- Nord. Ihre persönliche Bestleistung liegt bei 1,54 Meter. Zehn Zenti- meter sind beim Hochsprung schon Welten. Doch die blonde Neunt- klässlerin fasst sich an ihr frisch operiertes linkes Knie, will sich damit Mut machen: "Die Bänder halten, keine Probleme." Plötzlich kurze, energische Trippelschritte, dann weit ausholend - und schon fliegt ihr schlanker Körper über die Latte. Geschafft, Dorota freut sich.
Nur noch sie ist für ihr Schulteam beim Landesentscheid Mädchen, Wettkampf III (Jahrgänge 1985 bis 1988) "Jugend trainiert für Olympia" im Wettkampf. Behiye Puls und

 Rentmeister sind schon aus- geschieden. Genaue Beobachter haben aber gesehen, dass Dorota die Latte leicht berührt hatte. Sportlehrer Karsten Sokolowski: "Sie hat noch Probleme mit ihrem Knie, steht noch nicht richtig im Training." Er sollte Recht behalten; die aufgelegten 1,48 Meter riss die Poelchau-Schülerin in allen drei Versuchen. "Trotzdem bin ich mit mir zufrieden. Jetzt werde ich mich auch beim Weitwurf anstrengen," versprach das Sporttalent.
Nur die Poelchau-Gesamtschule hatte sich bei den Mädchen aus den drei Bezirken Charlottenburg, Schöneberg und Wilmersdorf für das Finale qualifiziert. Bei den Jun- gen war die Schule ebenfalls am Start. Aber auch die Rheingau- Oberschule aus Schöneberg hatte das Finale ganz knapp erreicht. "Wir sind aber ohne große Hoff- nungen ins Mommsenstadion ge- kommen. Unsere Besten sind auf Klassenreisen, doch wir wollten nicht absagen", erklärt Sportlehrerin 

Petra Curtin. Die Pädagogin sollte Recht behalten: Die "Rheingauer" kamen in der Teamwertung mit 5245 Punkten über den letzten Platz nicht hinaus. Mehr als 1000 Punkte trennten sie vom letzten Platz. Die Poelchau-Jungen erreich- ten mit 7321 Punkten den Bronze- Platz, knapp hinter der Spandauer Vertretung der Martin-Buber- Oberschule. Gold ging, keiner hatte etwas anderes erwartet, an die Jungen der Werner-Seelenbinder- Schule aus Hohenschönhausen. "Dass die Sportschule vorn liegen würde, war klar", kommentiert Karsten Sokolowski.
Bei den Mädchen ging Silber an das Team von Dorota Ligacz. Die Mädchen freuten sich, waren ihren Konkurrentinnen aus Hohenschön- hausen aber doch unterlegen. "Macht nichts, wir haben alle gut gekämpft", schaut Dorota auf den Wettkampf zurück. Die Mädchen und Jungen der Seelenbinder- Schule vertreten Berlin jetzt Ende September bei "Jugend trainiert für Olympia".

Unser Trainerteam

  

   
Sportl. Erfolge
 

 

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