So kämpfen Berliner Schulen gegen Gewalt
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![]() vom 28. Mai 1999 |
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BERLIN - Die Diskussion ist entbrannt über Gewalt in der Schule. Alle Schulleiter sind sich einig. Das Zauberwort heißt "Gewaltprävention". Mit attraktiven Angeboten wollen die Schulen die Jugendlichen von der Straße holen. Die Poelchau-Oberschule in Charlottenburg begeistert ihre Schüler mit Speerwerfen und Rudern. An der Clay-Oberschule in Neukölln gibt es Mofa-Unterricht. An der Teltower Gesamtschule werden Konfliktlotsen ausgebildet. Andere Schulen haben sich entschieden, die Überwachung der Schuleingänge zu verstärken. |
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"Wenn ich abends nach Hause komme, dann bin ich total fertig, aber auch stolz. Denn ich habe etwas geleistet." Sven Bastobbe (13) geht auf die Poelchau-Oberschule in Charlottenburg. Hier wird Gewalt vorgebeugt, indem die Schüler getrimmt werden: Rudern, Radsport, |
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Speerwerfen
u.v.m. Morgens zwei Stunden und nachmittags meist nochmal zwei. Da
bleibt keine Zeit mehr für schlimme Gedanken. Schulleiter Rüdiger
Barney (50): "Wir haben pro Jahrgang drei Sportklassen und drei
"normale" Klassen. Die Gewaltbereitschaft in den Sportklassen
ist deutlich geringer. Die toben sich morgens aus. Dabei machen sie sich
den Kopf frei von allen Problemen, die sie von zu Hause mitbringen. Im
Unterricht können sie sich dann richtig gut konzentrieren. |
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Die Schüler fühlen sich wohl. Sven (14): "Ich würde nicht wegsehen, wenn jemand Opfer von Gewalt wird. Denn wenn beim Sport einer hinfällt, dann helfe ich ihm auch aufstehen." Von Birgit Brückner |