Flatow - Cup im Fußball zum dritten Mal in Folge ....

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Nach 1997 und 1998 gewannen unsere Fußballjungs auch 1999 den Flatow-Cup. Sechs Schulen folgten der Einladung zu diesem Traditionsturnier; jede Schule konnte zwei Mannschaften stellen.

Die Poelchau - Oberschule belegte dabei den 1. und 3. Platz

und konnte damit am 7. Dezember 99 den Pokal zum dritten Mal in Folge gewinnen !

Poelchau-OS erneut Sieger

Zum fünften Male waren die beiden Ballspielhallen in der Köpenicker Hämmerlingstraße Austragungsstätte des Flatow-Cups. Jeweils zwei Teams der 7. und 8. Klassen aus den sportbetonten Schulen Berlins, der Merian-OS sowie der Sportschule Frankfurt/Oder gaben sich ein Stelldichein auf verkürzter Fläche.
Im Halbfinale unterlag die erste Vertretung der Lichtenberger Niels-Bohr-OS mit Sportlehrer Detlef Schneider der zweiten Vertretung der Werner-Seelenbinder-OS, betreut von Carsten Maaß, mit 1:2. Daniel Gramzow (Hertha BSC) brachte seine Bohr-Schule mit 1:0 in Front, doch als er eine Zwei-Minuten-Strafe „abbrummte", fiel das entscheidende 1:2. Die Hohenschönhausener standen damit im Endspiel. Ein Trost für den jungen Herthaner, er wurde zum besten Feldspieler gekürt.
In der zweiten Halbfinal-Partie gab's dann eine Leistungsschau der Poelchau-Schule, denn die Charlottenburger waren unter sich. Die 7. Klasse unter Trainer Markus Schatte fertigte die „älteren Kollegen" aus der 8. Klasse durch Treffer von Kaya (2) und Boateng mit 3:0 ab. Im ausgeglichen geführten Finale gab's fußballerische Feinkost, geizten die Jungen nicht mit technischen Kabinettstückchen. Ein Tor von Dejagah entschied die Partie mit 1:0 für die Poelchau-Youngster gegen die Seelenbinder-OS.
Vor den Finalspielen
gab's einen Erfahrungsaustausch, organisiert von der Flatow-Oberschule. Neben Sportkoordinator Wolfgang Schröder sowie der stellvertretenden Flatow-Schulleiterin Frau Giesler waren noch anwesend Doris Brachmann (BFV), Eberhard Bernatzki und Franz Herz (NOFV) sowie Uwe Hammer (LSB). Detlef Untermann, Abteilungsdirektor der Bank Berlin Hyp musste kurzfristig absagen, doch „wird die Flatow-OS auch weiterhin durch dieses Bankunternehmen finanziell unterstützt", so Frau Giesler. Deshalb plant man auch den Vl. Hallen-Cup weiter auszubauen. Schulen aus Cottbus und Halle sollen daran teilnehmen. Zudem liebäugelt man, dann in der bis dahin hoffentlich fertiggestellten schuleigenen Halle zu spielen.                                              Fußball-Woche v. 13.12.99



vom 14. Dezember 1999

Poelchau-OS 
kickte stark

So sehen Gewinner aus!!!

Die Kicker der 7. Klasse der Charlottenburger Poelchau-Oberschule (unser Foto) konnten Platz eins beim Flatow-Cup durch einen 1:0-Endspielsieg über die Werner-Seelenbinder-OS bejubeln. Das goldene Tor schoss Aschkan Dejagah. Die 8. Klasse der Poelchau-OS wurde 3. (1:0 gegen Niels-Bohr-OS).

vom 9. Dezember 1999

Den Flatow-Cup nahmen die Gäste aus Charlottenburg mit nach Hause

In Köpenick trafen sich Fußballer aus sechs Schulen zum Hallenturnier

Von Wolfgang Winkelmann


Riesige Stimmung und fußballhungrige Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren bestimmten das Bild in den Union-Sporthallen an der Hämmerlingstraße in Köpenick. Etwa 100 Nachwuchskicker aus fünf sportbetonten Berliner Schulen und einer Brandenburger Schule hatten sich dort versammelt. Für alle gab es nur ein Ziel: den Flatow-Cup '99.

Zum fünften Mal hatte die Flatow-Oberschule zu diesem Fußball-Turnier eingeladen. Ins Leben gerufen hatte die Schule den Cup 1995 in Kooperation mit dem Berliner Fußballverband und dem Förderverein der Schule. Das jährlich ausgetragene Fußballturnier ist offen für Mannschaften aus allen Schulen, nicht nur Berlins.

Neben den Nachwuchsspielern der Gastgeber kamen die Schulmannschaften der 7. und 8. Klasse der Werner-Seelenbinder-Oberschule Hohenschönhausen, der Merian-Oberschule Köpenick, der Poelchau-Oberschule Charlottenburg und der Niels-Bohr-Oberschule Lichtenberg an die Hämmerlingstraße. Aber auch junge Kicker von der Sportschule Frankfurt/Oder kamen zu dem traditionellen Turnier in der Adventszeit. Dabei stand jedoch nicht unbedingt das Ergebnis, sondern vielmehr der Spaß beim Spielen im Mittelpunkt.

Gekickt wurde in zwei Staffeln nach den üblichen Hallenfußballregeln: zehn Minuten Spielzeit ohne Seitenwechsel, fünf Feldspieler und ein Torwart, Ein- und Auswechslungen sind unbegrenzt möglich, der Sieger erhält zwei Punkte. Die Erst- und Zweitplatzierten der jeweiligen Staffeln erreichen die nächste Runde.

Die jungen Fußballer wurden von ihren Schul- und Mannschaftskameraden lautstark angefeuert und legten sich voll ins Zeug. Sie rannten, tricksten und schossen um die Wette: Am erfolgreichsten war am Ende die Mannschaft der 7. Klasse aus der Poelchau-Oberschule in Schöneberg. Im Finale traf sie das Team der 8. Klasse der Werner-Seelenbinder-Oberschule und siegte denkbar knapp mit 1:0.

Das Spiel um Platz drei gewann die Mannschaft der 8. Klasse der Poelchau-Oberschule mit 1:0 gegen das Team der 7. Klasse der Niels-Bohr-Oberschule. Zum «besten Spieler des Turniers» wurde der 14-jährige Daniel Gramzow von der Niels-Bohr-Oberschule gewählt.

Die Fußballer der Köpenicker Flatow-Oberschule, die im Sommer beim Drumbo-Cup alle Gegner in Grund und Boden gespielt hatten, waren diesmal nicht so erfolgreich. Die Trainer hatten einige Spieler aus der ersten Reihe für ein wichtiges Punktspiel am Nachmittag geschont. So konnte die eingesetzte Mannschaft aus der 7. Klasse der Flatow-Oberschule nicht ganz an frühere Erfolge anknüpfen und belegte am Ende den 10. Rang. Etwas weiter vorn platzierten sich die Fußballer der 8. Klasse auf Rang acht.

    Sportl. Erfolge

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