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..über
Triathlon in der DDR, Zeitgeist, Politik, Lebensziele, Leben mit und
ohne Triathlon
Corinna ist am 18. März 1966 geboren und ist mit ihren Eltern und einem zwei Jahre älteren Bruder in Berlin Prenzlauer Berg aufgewachsen. Durch Offenheit und sportbegeisterte Eltern wurde ihr von Klein auf vieles ermöglicht: Schwimmen, Skilaufen, Wasserspringen, Ballett und schließlich Leichtathletik. Von 5-11 Jahre war Corinna Ballettschülerin und sie wollte unbedingt zur staatlichen Ballettschule. Dazu bedurfte es einer zweitägigen Aufnahmeprüfung und es hat nicht geklappt bei ihr. Begründung: der zu athletische Typ. Der Vater war empört: "Meine kleine zarte Tochter soll zu athletischsein!" Für Corinna brach die |
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halbe
Welt zusammen, denn ohne berufliche Perspektive wollte sie Ballett nicht
weiter betreiben. Bald schon ließ sie sich zu einem schulischen
Vierkampf überreden. Das Wichtige hierbei war der Mannschaftsgedanke,
der es Corinna leicht machte - zwar noch mit Gymnastikanzug und
Schläppchen - schnell zu laufen. Der erste große sportliche Erfolg
stellte sich in dieser Vierkampfmannschaft ein: DDR - Meister! Als
Belohnung flog das Team nach Rumänien zum Internationalen
Leichtathletik Vierkampf- Turnier - in Nationalmannschafts- anzügen,
mit DDR-Emblem, und das mit 12/13 Jahren. Auf eine KJS (Kinder- und
Jugendsportschule) ging Corinna nicht. Diese Schulen waren politisch
stark an die Sportclubs Dynamo gebunden und außerdem sollte Sport immer
ihr Hobby bleiben und nicht einseitig ausgerichtet sein. Andere Dinge
wie Kultur, Gitarre oder Singe-Gruppen sollten nicht zu kurz kommen. |
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TrN: In der DDR gab es
Triathlon zunächst gar nicht. Hatte das politische Gründe? |