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Die
gute Laune ist offensichtlich. "Wenn ich das Geheimnis unserer guten
Jugendarbeit verrate", sagt Piotr Bukowski, Trainer des
Wasserball-Nachwuchses der Wasserfreunde Spandau 04, "dann wissen es die
anderen Mannschaften auch." Recht hat er. Doch die Gründe, warum Spandau
sich im Jugendbereich hinter Bayer 08 Uerdingen - beide Klubs brachten alle
Nachwuchsteams in die Finalrunden - geschoben hat, sind offensichtlich.
"Die Jugendarbeit wird seit einigen Jahren richtig ernst genommen",
sagt Bukowski. Nach den 80er und 90er Jahren, in denen die Konkurrenz den
Wasserfreunden immer wieder vorgeworfen hatte, talentierte Bundesliga-Spieler
wegen der größeren Finanzkraft nur kaufen zu können, zeigt man den Rivalen
nun, daß auch in der Hauptstadt Wasserballer von Format ausgebildet werden können.
Mit Erfolg, wie die deutschen Endrunden belegen: Die von Bukowski betreute
A-Jugend wurde Meister, die B-Jugend (Trainer: Duncan Faulkner) holte Bronze.
Und die C-Jugend von Trainer Artur Pisarski wurde just am vergangenen Wochenende
guter Vierter hinter dem Überraschungssieger OSC Potsdam, Hellas Hildesheim und
Gastgeber Uerdingen. Wobei die Wasserfreunde nur wegen der knappen Niederlage
gegen Uerdingen (4:5) an einer Medaille vorbei geschwommen sind.
Daß diese Früchte geerntet werden konnten, liegt sowohl am erfahrenen
Trainerteam als auch an der Zusammenarbeit mit der sportbetonten Poelchau-Schule
in Charlottenburg. "Anders als in Uerdingen, wo die Verbindung nach oben
fehlt, profitiert davon auch unser Männerteam", sagt Bukowski. Die gute
Laune in seiner Stimme ist nicht zu überhören.
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