Wir haben den Pott ...


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Heft  16 v. 6.5.2007
Wir haben den Pott!

Berlin hat einen Fußball-Weltmeister. Die Poelchau-Oberschule, Herthas Kooperationspartner, gewann in Chile die Schulweltmeisterschaft der Jahrgänge 1990/91. Die Berliner sind die erste deutsche Schulmannschaft im Jungenbereich, die die höchste Auszeichnung auf der Schulebene erringen konnte. 17 Akteure umfasste der Kader, der nach Chile flog, um sich mit den besten Schulen der ganzen Welt zu messen. 12 davon spielen für HERTHA BSC. Auch der Coach, Dirk Kunert, ist bekanntermaßen ein HERTHANER, trainiert die überaus erfolgreichen B-Junioren des Vereins.

Bereits in der Vorrunde deuteten die Berliner an, dass sie zum engsten Favoritenkreis gezählt werden mussten. 


Frischgebackene Weltmeister: Stolz präsentieren sich die Spieler der Poelchau-Oberschule 
nach der Ankunft in Berlin-Tegel. WIR HERTHANER gratulieren zum WM-Titel!


Dem 3:1-Auftaktsieg ließ die Poelchau-Mannschaft ein klares wie überzeugendes 5:2 über Brasilien folgen.Zum Abschluss der Gruppenspiele gelang mit einem 3: 1 über Griechenland der dritte Sieg im dritten Spiel. Im Viertelfinale wartete schließlich Italien auf di e Berliner. Eindrucksvoll nahm di e Kunert-Elf Revanche für die Klinsmann-Truppe bei der WM vom vergangenen Jahr. Mit einem 6:0 wurden die Azzuri auf die Heimreise geschickt. Im Halbfinale hieß der Gegner Tschechien. 3:1 stand es am Ende für HERTHA BSC, pardon, für die Poelchau-Oberschule. Das Finale zwischen den Berlinern und Südafrika war dann eine spannende Partie, die hin und her wogte.
Zweifellos standen die beiden besten Mannschaften des Turniers in diesem Endspiel. Am Ende war der Jubel im deutschen Lager groß: Marvin Knoll, gleichzeitig Torschützenkönig dieser Weltmeisterschaft, und Kevin Stephan waren die Torschützen
beim 2:1 Finalsieg. Erfolgstrainer Dirk Kunert war selbstverständlich überglücklich: »Es passte alles, die Organisation, die Platzverhältnisse, die Unterkunft - alles war welt meisterlich. Ich bin mächtig stolz auf mein Team. Was es im Laufe des Turniers geleistet hat, war wirklich Klasse. Sie sind verdient Weltmeister geworden.« 
Als Weltmeister kamen aus Chile zurück: Patrick Sobtzik, Marvin Knoll, Florian Riedel, Nicolas Warz, Alfredo Morales, Fabian Holland, Daniel Wahl, Timo Weber, Lucas Groth, Fanoli Perdedaj, Steven Arnemann, Patrick Podrygala (alle HERTHA BSC) sowie André Thielmann, Kevin Stephan, René Pütt, Julian Austermann (alle Tennis Borussia) und Thomas Posnanzki (FC Hertha 03).

  Presseschau 

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