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Poelchau-Sportschule soll in den Olympiapark ziehen |
aus: v.
7. April 2009 |
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Olympiapark soll eine Eliteschmiede für junge Sportler entstehen. Ob zukünftig die Schüler der sportbetonten Poelchau-Oberschule auf dem Gelände lernen und trainieren werden, entscheidet diese Woche ein Baugutachten. |
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Die
Sonne fiel an diesem Morgen auf die Terrasse unter dem Glockenturm, und so
musste der Staatssekretär gen Osten blinzeln. „Dort drüben“, sagte
Thomas Härtel (SPD), „da soll die Poelchau-Schule hin, mit Klassenzimmern
und allem Pipapo“. |
Der berühmte Kuppelsaal könnte zur Aula umfunktioniert werden. Dort fanden bei den Olympischen Spielen 1936 die Fechtturniere der Frauen statt. 600 junge Schüler, alle Spitzenathleten – ob nun im Tennis, Turnen, Hockey:
„Wir gehören einfach auf das Gelände“, sagt Barney. „Vom Feeling, vom
Renommee, auch als Leistungsmotivation für die Sportler.“ Bisher werden die
Talente zwei Mal pro Tag in Reisebussen auf das Gelände gefahren, 200 Euro
kostet das den Bezirk – am Tag. Auch Hertha müsste in Zukunft seine vielen
Talente nicht mehr mit einem Shuttle aus dem Unterricht abholen, die Schüler
könnten direkt in die Kabine laufen. |
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"Das
Gutachten erwarten wir in diesem Frühjahr." Thomas Härtel, |
Zumal
am Glockenturm im Sommer auch die neue Eis-Arena des Bezirks gebaut wird, als
Ersatz für die Deutschlandhalle. |
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Doch das soll sich ändern, nach Willen des Senats und der Poelchau-Schule: Noch „in diesem Frühjahr“, so Härtel bei seinem Besuch am Glockenturm in der vorigen Woche, solle das Gutachten vorliegen, ob die „Eliteschule des Sports“ auf das Gelände in Westend ziehen kann – mit 600 Schülern. „2013 sollte der Unterricht dort beginnen“, sagt Schulleiter Rüdiger Barney, „hoffen wir jedenfalls“. Seit gut einem Jahr treibt Barney die Idee des Umzugs vom Charlottenburger Halemweg voran. Oft wurde die Entscheidung vertagt, aber da nun alle Beteiligten sich auf den Standort geeinigt haben – es geht um den Komplex am „Haus des Deutschen Sports“ – „sind wir alle ganz aufgeregt“, sagt Barney und lacht. |
Staatssekretär Härtel hatte in
dieser Woche angekündigt, dass die Stadt weitere 60 Millionen Euro bis 2020
in den Olympiapark investieren möchte. Dazu gehört auch die Sanierung von
Turnhallen, die zwischenzeitlich zur Panzerwerkstatt umfunktioniert wurden und
seit Jahren brach liegen. Der Haushalt ist aber noch nicht verabschiedet. |