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FAIRNESS, RESPEKT,
TEAMGEIST: |
aus: v.
24. Januar 2009 |
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Die Poelchau-Oberschule verbindet als einzige ihrer Art im Berliner Westen intensives Leistungssporttraining mit Lernen - und hat sich damit als Schule neu erfunden... Sie müssen gleich doppelt Leistung bringen an den vier Berliner Sportoberschulen. An drei Standorten im Osten und einem im Westen lernen Sportschüler Mathe, Deutsch oder |
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Englisch und betreiben zugleich Sport auf höchstem Niveau. Die Schulen bieten beste Voraussetzungen: Das Training ist in die Unterrichtszeit integriert, die Wege zu den Sportstätten sind kurz und es gibt Extraförderung, damit die Sportschüler versäumte Inhalte nachholen können. Für die angehenden Leistungssportler gibt es Einzelunterricht und per E-Learning können sie während der Wettkämpfe und Trainingslager für den erfolg pauken. Dass Sportförderung die Atmosphäre an einer Schule verbessern kann, zeigt das Beispiel der Poelchau-Oberschule. Die Charlottenburger Gesamtschule hat sich seit der Einführung der Sportbetonung vom Problemfall zur Vorzeigeschule entwickelt. grom |
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Am
schwarzen Brett im ersten Stock der Poelchau-Oberschule hängen Zeugnisse
mal anders herum: Einige Ehemalige haben E-Mails geschrieben: kaum Tadel, viel
Lob. Zum Beispiel grüßen Radha, Janett, Lavinia und Lukas herzlich. Sie
bedauern, dass sie es nicht zum Tag der offenen Tür im Dezember nach
Charlottenburg geschafft haben. Und sie danken der Schule und ihren Lehrern.
Auch Blazej hat gemailt: „Es war eine Ehre, an der Poelchau Unterricht zu
haben.“ Drei Seiten lang ist seine Mail, in der er den jetzigen Schülern
von seinen Erfahrungen berichtet. Gleich zu Anfang stellt Blazej der alten
Schule die Bestnote aus: „Ich war, bin und werde immer ein Teil dieser
Schule sein.“ |
| Täglich Training. Die
Poelchau-Oberschule ist eine Eliteschule des Fußballs. Aber zu den
Profilsportarten gehört unter anderem auch Rudern.
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Fußball ist auch die wichtigste Sportart: Gut ein Viertel der 800 Schüler
haben Fußball als sogenannte Profilsportart gewählt, in der sie während der
Schulzeit auf Leistungssportniveau trainieren können. Daneben gehören noch
Rudern, Leichtathletik, Schwimmen und Wasserball, Moderner Fünfkampf und
Hockey zu den Profilsportarten. Als die Poelchau-Oberschule mit der
Sportbetonung begann, gab es noch zwölf weitere Sportarten. „Es war ein
Spagat zwischen individueller Leistungsförderung und breitem Angebot“, sagt
Schulleiter Barney. Ein erster Schritt auf dem Weg zur Hochleistungsförderung
war daher die Reduzierung der Sportarten. Zuletzt wurde Basketball aus dem
Programm genommen. Allerdings werden an der Poelchau-Oberschule noch vier so
genannte Projektsportarten weitergeführt. So können auch weiterhin
Tischtennis- und Tennisspieler, Tänzer und der Eishockeynachwuchs ihrem Sport
nachgehen. Damit die Sportschüler den schulischen Anschluss nicht verpassen, gibt es auch hier für sie besondere Angebote: Übers Internet können sie sich in Mathe, Deutsch oder Englisch Aufgaben und Lösungen herunterladen. Das ist besonders wichtig, wenn die Schüler in Trainingslagern oder auf Wettkämpfen sind. Ab März soll dieses E-Learning-Angebot weiter ausgebaut werden. „Wir wollen eine interaktive Plattform einrichten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten ist“, sagt Barney. Dann sollen die Schüler auch mit den Lehrern chatten können. |
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Außerdem gibt es noch den Individualunterricht, in dem versäumter Stoff
nachgeholt wird. So sitzen an einer Tischgruppe vor dem Schulbüro regelmäßig
einzelne Schüler mit ihren Lehrern und konjugieren spanische Verben oder
pauken den Satz des Pythagoras. Es soll gewährleistet werden, dass die
Sportschüler trotz der Konzentration auf den sportlichen Erfolg auch auf die
berufliche Zukunft vorbereitet sind. Sie alle sollen ein „Champion in
Life“ werden, ein Siegertyp fürs Leben, wie das Schulmotto lautet. (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel |
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