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Carlos Czerny, Alexander Wrobel, Salim Rehan,
Julien Hansch, Mohamad Handous, Fabian Herter (v.l.n.r.)
hinten Trainer Toni Epple
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Nach
dem Sieg der Mädchen im letzten Jahr hatten sich die TT-Jungen
von Wk III für dieses Jahr doch einiges vorgenommen und dieses Ziel während
des Trainings auch immer im Auge bzw. im Hinterkopf gehabt. Auch von der
Möglichkeit einer Teilnahme an Schul- Weltmeisterschaften war man natürlich
schon informiert und manch einer träumte auch mehr oder weniger
heimlich bereits davon!
Der Wettkampf fing dann auch sehr Erfolg versprechend an. In den
Gruppenspielen wurde nacheinander Hamburg, Brandenburg und sogar das große
Flächenland Baden-Württemberg mit jeweils 9 : 0 Spielen besiegt, einer
Bilanz, wie es natürlich besser nicht geht.
Nach Beendigung der Gruppenphase warfen wir alle natürlich sofort den
Blick auf die andern Gruppen. Dabei sahen wir an Hand der Ergebnisse
sofort, dass nicht das an Position 1 gesetzte NRW unser schärfster
Gegner sein würde, sondern Hessen,
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welches
in den letzten Jahren keine besonderen Ergebnisse erzielt hatte, aber
dieses Jahr mit einer nicht für möglich gehaltenen starken Aufstellung
vertreten war - und dass wir bereits im Halbfinale auf sie treffen würden.Aber
zunächst galt es noch gegen das Saarland zu bestehen. Auch in diesem
Spiel lief es wie gegen die vorherigen Gegner, es wurde wieder ohne
Spielverlust gewonnen, dieses Mal mit 5 : 0.
Wie befürchtet ging es dann im Halbfinale gegen Hessen weiter.Eine
TT-Mannschaft besteht aus 6 Spielern, davon waren bei den Hessen zwei
aus der Schülernationalmannschaft (zu der deutschlandweit immer nur 5-6
Spieler pro Saison gehören!) und zwei weitere aus der Landesauswahl
Hessens. Damit hatten die Hessen eine derart hohe Qualität, dass
Experten vorher schon wussten, dass dagegen praktisch kein Kraut
gewachsen war.
Unsere Schüler aus den Klassenstufen 7 - 9 (in der Aufstellung nach
Spielstärke: Alexander Wrobel 8S3, Fabian Herter 8S3, Salim Rehan 8S4,
Julien Hansch 9S4, Marco Schmidt 7S3, Carlos Czerny 8S3 und Mohamad
Handous 8S3) legten aber einen derart beherzten Fight vor, dass es beim
Zuschauen schon eine echte Augenweide war.
Vor allem in den Doppeln gegen die beiden Nationalspieler zeigten unsere
Spieler hervorragende Schläge und Spielzüge, die man vorher so von
ihnen noch nicht gesehen hatte. Technisch äußerst schwierige Bälle
gelangen auf einmal in sehr dynamischer und präziser Ausführung,
Angriffsbälle der Gegner wurden offensiv und platziert zurückgezogen,
wie es sonst nur im Profi-Bereich üblich ist. Ich hatte das Gefühl,
dass hier einige aus unserer Mannschaft gerade das Spiel ihres Lebens
machten und dass zu den Gegnern aus der Schülernationalmannschaft kein
großer Unterschied zu bemerken war!
Leider wurden beide Doppel dann trotz allen Einsatzes knapp und unglücklich
(durch etliche Netz- und Kantenbälle der Gegner) verloren.
Unsere Spieler an Position 5 und 6 (Marco Schmidt und Mohamad Handous)
gewannen dann ihre Einzel recht souverän, so dass wir zum
zwischenzeitlichen 2 : 2 sogar ausgleichen konnten.
Dann kamen allerdings die stärksten Spieler der andern Mannschaft im
Einzel zum Zuge, und trotz allen Aufbäumens gingen dann die drei nächsten
Spiele "flöten", so dass der Endstand dann von 5 : 2 für uns
bedeutete, dass wir "nur" noch um Platz 3 spielen konnten.
In diesem Spiel kamen wir dann gegen NRW, der Nr. 1 der Setzliste. Der
ein oder andere schien nach den teilweise großartigen, langen und
anstrengenden Ballwechseln des Halbfinales und der Ernüchterung danach
doch etwas ermüdet.
Es reichte in diesem Spiel dann aber glücklicherweise immer noch zu
einem nie gefährdeten 5 : 2 Erfolg, der der Mannschaft dann in der
folgenden umfangreichen Siegerehrung die Gelegenheit gab, komplett auf
dem "Sockerl" Platz zu nehmen und die Bronze-Medaillen letzten
Endes doch stolz und zufrieden entgegenzunehmen!
Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligte - im sportlichen Wettbewerb
sieht man sich ja bekanntermaßen immer noch mindestens ein zweites Mal,
falls der Trainingsfleiß und die Motivation weiter anhält oder sogar
noch gesteigert werden kann!
Die
Mädchen von Wk II (U18) erreichten einen 13. Platz, weil nur
drei "echte" Tischtennisspielerinnen in dieser Alterklasse in
unserer Schule vertreten sind, die sich in Berlin aber trotzdem für das
Bundesfinale qualifizieren konnten. Sarah-Madeleine Schrödter (11B) und
Jennifer Schmidt (9S3) verloren dabei in ihren 6 Einzeln beide kein
einziges Mal! Weiter spielten noch mit Miriam Stolzmann (10S4), Annika Rühle
(9S3), Tatjana und Angelina Weck (10S3) und Luise Bensmann (8S3), die
sich alle recht wacker hielten, aber gegen "echte"
TT-Spielerinnen trotz allen zweifellos vorhandenen großen Talents
meistens doch auf verlorenem Posten standen.
Allen ein herzliches Dankeschön und jedem in seiner Spezialsportart den
besten Erfolg!
Epple |