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Hobby? Sport! |
aus: v.
16. August 2010 |
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Bei den
ersten Olympischen Jugendspielen in Singapur kämpfen auch Berliner
Athleten um Medaillen. |
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Den Traum, einmal Olympiageschichte zu schreiben, hegen viele jungen
Sportler. Jetzt wird er für 70 deutsche Nachwuchsathleten wahr: Sie sind
zu den ersten olympischen Jugendspielen nach Singapur geflogen, wo sie
bei den „Youth Olympic Games“ bis zum 26. August 2010 um Medaillen
kämpfen. Wir stellen vier Berliner Sportler aus der deutschen
Nationalmannschaft vor.
TURMPSRINGEN
Kieu Duong träumt davon, ….
MODERNE FÜNFKÄMPFERIN
„Ich kann mir keinen
besseren Sport vorstellen“, sagt Franziska Hanko. Dabei kam sie eher
zufällig zum modernen Fünfkampf. An der Sportschule hatte sich die
17-jährige fürs Schwimmen beworben, „aber die Trainerin sagte, ich
müsste mich richtig anstrengen, um gut
genug zu sein".
Beim Fünfkampf
allerdings gab es noch freie Plätze.
„Das fand ich
auch interessant, und nur zu schwimmen war mir auf Dauer zu langweilig."
Spätestens seit der Qualifikation für die Olympischen Jugendspiele bei
der vergangenen WM bereut sie nicht mehr, sich für die Kombination aus
Laufen, Reiten, Fechten, Schwimmen und Schießen entschieden zu haben.
Ihre Wettkämpfe geht sie zumindest äußerlich gelassen an: „Ich versuche
einfach, meine Bestleistung zu bringen." Jetzt ist sie dort, wo unter
dem Beifall von 3000 Zuschauern auf dem Kent Ridge Campus der „National
University of Singapore (NUS)" die Ankunft der Flamme nach deren
15-tägigen Reise um die Welt gefeiert wurde. Das gefiel auch Hanko,
obwohl sie eher der ruhigere Typ sei, wie sie von sich selbst sagt. Wenn
sie vor den Wettkämpfen Druck spüre, „dann nur von mir selbst". Welche
Hobbys die Schülerin der Charlottenburger Poelchau-Oberschule hat? Nur
eines. „Sport." |
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MODERNER FÜNFKÄMPFER
Dass man seine Leidenschaft für den modernen Fünfkampf eher zufällig
entdeckt, scheint ein verbreitetes Phänomen zu sein: Außerplanmäßig
landete auch Eric Krüger bei der Kombinationssportart. „Ich komme
eigentlich vom Eisschnelllauf. An der Sportschule wollte ich mich dann
für Fußball bewerben. Ich schaffte das Auswahlverfahren nicht und bekam
den Tipp, es bei den Fünfkämpfern zu versuchen." Ebenso wie seine
Teamkollegin Franziska besucht der 17-Jährige die Charlottenburger
Poelchau-Oberschule. „Am Anfang war der Druck meiner Eltern recht
intensiv, aber das hat sich im Laufe der Jahre beruhigt. Jetzt bin vor
allem ich es, der die Erwartungen hochschraubt." Von der Schule fährt er
mit dem Shuttlebus zum Training zum Olympiasportpark nahe dem Stadion in
Charlottenburg. |
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Auf Umwegen. Franzska Hanko und Eruc Krüger (beide 17) kamen eher zufällig zum Modernen Fünfkampf - jetzt würden die Jugendlichen aber mit niemandem mehr tauschen. Beide besuchen in Berlin eine Sportschule. Foto: Mike Wolff |
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Abends nach dem Training kommen die Hausaufgaben. Die Freude auf
Singapur wog stärker als Druck und Erwartungen. „Das Gefühl, bei den
allerersten Jugendspielen dabei zu sein, finde ich großartig." Einmal
bei den großen Olympischen Spielen teilzunehmen, kann er sich gut
vorstellen. „Vielleicht Rio 2016", sagt er schmunzelnd. Aber jetzt
genießt er erst mal Singapur, lässt die Atmosphäre der Sportler aus
allen Ländern der Welt auf sich wirken.
BASKETBALLERIN
Die Vorfreude ist in den letzten Tagen immer größer geworden. Dabei ….. |