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Die deutschen Fußballdamen
haben es allen vorgemacht – Weltmeister in den USA durch einen Endspielsieg
gegen Schweden. Wer weiß, ob nicht die eine oder andere Spielerin der
Poelchau-Oberschule, etwa die Schwestern Banecki, demnächst in die Auswahl
nachrücken wird, das Zeug dazu hätten sie.
Die Poelchau-Oberschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist die erste
Sportoberschule im ehemaligen Westteil der Stadt Berlin und verfügt über eine,
im Vergleich zu den drei Sportoberschulen im ehemaligen Ostteil der Stadt,
leicht abweichende Organisationsstruktur. So können hier Sportlerinnen und
Sportler, die nicht länger im Hochleistungssport aktiv sein können oder
wollen, sich in sportbegleitenden Unterrichtsinhalten – wie Sportmanagement,
Sportökonomie, Trainerausbildung – profilieren oder auch in eine ganz
“normale“ Klasse der selben Schule wechseln.
Mit Beginn
des Schuljahres 2001/2002 erhielt die Schule den Status der 4. Sportoberschule
Berlins – der Sport spricht an dieser Stelle von „Eliteschulen des
Sports“. Dies ist auch mit erheblichen Verbesserungen in der pädagogischen
Arbeit verbunden. So sitzen in den Leistungssportklassen der Schule nur ca. 20
Schüler/innen und auf dem Weg zum Abitur haben die Sportler besondere zeitliche
Vergünstigungen. Die Leistungen allerdings müssen die sportlichen Schülerinnen
und Schüler auch hier uneingeschränkt erbringen, wie an jeder „normalen“
Schule .... |