Deisler beim Tag der offenen Tür ....    


aus: v. 17. Dezember 2001

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Seit Jahresbeginn gefördert

Nationalspieler Sebastian Deisler zu Gast an der Poelchau-Oberschule

Mit Beginn dieses Schuljahres zählt auch die Poelchau-Oberschule offiziell zu den 17 sportbetonten Schulen, die seitens des DFB gefördert und entsprechend unterstützt werden. Es ist eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im Ganztagsbereich. Allerdings war hier an der Charlottenburger Schule schon seit 1996 mit wöchentlich zehn Sportstunden und etlichen Trainingszeiten das sportliche Profil gegeben.
„Nun aber bekommen wir auch entsprechende finanzielle Mittel, werden Trainer bezahlt und ist die Klassenstärke auch geringer", betont Schulleiter Rüdiger Barney, der sich mit der

Sebatian Deisler, Schulleiter Rüdiger Barney, Jugendkoordin. Falko Götz

Aufnahme in den offiziellen Bereich der sportbetonten Einrichtungen zufrieden zeigte. Jeweils drei 7., 8., 9. und 10. Klassen gibt's hier im sportbetonten Zug der Schule. Die gymnasiale Oberstufe wird aufgebaut, zwei 11. Klassen sind bereits vorhanden. Nun lud man zum „Tag der offenen Tür" ein. Aus allen Bereichen der Profilsportarten gaben junge Sportlerinnen und Sportler Kostproben ihres Könnens ab. Auf einer groß angelegten Schulstraße hatten die einzelnen Sportarten ihre Stände, konnten die Eltern und der sportinteressierte Nachwuchs Informationen einholen, mit den verantwortlichen Trainern sprechen. Musikalisch wurde alles von der eigenen Schulband untermalt.
Auch die Fußballer waren vor Ort. Einmal die beiden Trainer Ekrem Asma, der für die 7. und 9. Klassen zuständig ist, und Markus Schatte, verantwortlich für die 8. und 10. Klassen. An deren Stand war der Verein TeBe als engster Partner angegeben, aber auch Hertha BSC prangte dort in großen Lettern. Erstmalig wurden zwei 7. Klassen eingeschult, eine TeBe-Klasse, die vereinsoffen ist, und eine 7. Klasse mit 15 Jungen von Hertha BSC.
Falko Götz, Koordinator der Hertha BSC-Fußball-Akademie und Verantwortlicher für den Jugend und Amateurbereich bei Berlins Bundesligisten, stand Rede und Antwort. „Wir arbeiten eng mit der Poelchau-Schule zusammen, gehen mit der jährlichen Einschulung einer 7.Klasse einen neuen, sicherlich richtigen Weg", sieht er optimistisch diese neue Entwicklung, die weiter ausgebaut werden soll. So werden einige Trainingseinheiten der Herthaner direkt an der Schule durchgeführt, während das Mannschaftstraining auf dem Hertha-Gelände stattfindet.
Falko Götz hatte noch Sebastian Deisler mit gebracht, der schnell umringt war und mit den Autogrammwünschen kaum nachkam. Der Nationalspieler unterhielt sich auch mit dem beim VII. Flatow-Cup erfolgreichen Poelchau‑Team und beantwortete deren Fragen. Das war was für die Steppkes Tim Ruttke, Ben-Hatira oder Florian Haase. Natürlich durfte die Frage nicht fehlen, warum er zu den Bayern geht. Als dann einer fragte, wie die deutsche Mannschaft bei der WM abschneidet, kam Deislers prompte Antwort: „Wir werden Weltmeister". Riesenjubel natürlich beim hoffnungsvollen Nachwuchs.
Auch gute Ratschläge hatte Sebastian Deisler für die Jungen parat .„Erfolg hat nur der, der Fußball mit dem Herzen spielt". Immerhin gehörte Deisler in seiner Jugendzeit vier Jahre dem Internat in Gladbach an.
Danach zeigten die Steppkes von Hertha BSC und TeBe, die auch gemeinsam den Flatow-Cup gewannen, Proben ihes Könnens beim Jonglieren. Auch von den Mädchen mit Trainer Jürgen Druschky war Sebastian Deisler angetan. Vor allem Sylvie und Nicole Banecki oder die junge Torfrau Jaqueline Buschow zeigten Beachtliches am und mit dem Ball. Dieses MädchenTeam wie auch die Jungen, WK II und III, sahnten beim Finale um die Berliner Schulfußball-Meisterschaft mächtig ab, gewannen drei Endspiele. Auch beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia" landete der Nachwuchs der Poelchau-Schule im Vorderfeld.
Seit fünf Jahren feiert die Poelchau-Schule beachtliche Erfolge.  Die Kooperation mit Hertha BSC; ein neues, weiteres wichtiges Unterfangen, was sich bereits bewährt hat. Rund 110 Jungen und Mädchen sind als Fußballer hier in der Charlottenburger Schule, gehöre 15 Vereinen an. Einer der bekanntesten ist Benjamin Hendschke, der bei Tennis Borussia in der A-Jugend Regionalliga spielt.
Schule und Sport - damit niemand ins Abseits läuft! Dieses hat man zum Motto an der Poelchau - Schule gemacht, denn nur in der richtigen Verbindung kommt man zum gewünschten Ziel. Klaus-Jürgen Hoffmann

Presse Tag der offenen Tür

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