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Aufnahme
in den offiziellen Bereich der sportbetonten Einrichtungen zufrieden
zeigte. Jeweils drei 7., 8., 9. und 10. Klassen gibt's hier im
sportbetonten Zug der Schule. Die gymnasiale Oberstufe wird aufgebaut,
zwei 11. Klassen sind bereits vorhanden. Nun lud man zum „Tag der
offenen Tür" ein. Aus allen Bereichen der Profilsportarten gaben
junge Sportlerinnen und Sportler Kostproben ihres Könnens ab. Auf einer
groß angelegten Schulstraße hatten die einzelnen Sportarten ihre Stände,
konnten die Eltern und der sportinteressierte Nachwuchs Informationen
einholen, mit den verantwortlichen Trainern sprechen. Musikalisch wurde
alles von der eigenen Schulband untermalt.
Auch die Fußballer waren vor Ort. Einmal die beiden Trainer Ekrem Asma,
der für die 7. und 9. Klassen zuständig ist, und Markus Schatte,
verantwortlich für die 8. und 10. Klassen. An deren Stand war der
Verein TeBe als engster Partner angegeben, aber auch Hertha BSC prangte
dort in großen Lettern. Erstmalig wurden zwei 7. Klassen eingeschult,
eine TeBe-Klasse, die vereinsoffen ist, und eine 7. Klasse mit 15 Jungen
von Hertha BSC.
Falko Götz, Koordinator der Hertha BSC-Fußball-Akademie und
Verantwortlicher für den Jugend und Amateurbereich bei Berlins
Bundesligisten, stand Rede und Antwort. „Wir arbeiten eng mit der
Poelchau-Schule zusammen, gehen mit der jährlichen Einschulung einer
7.Klasse einen neuen, sicherlich richtigen Weg", sieht er
optimistisch diese neue Entwicklung, die weiter ausgebaut werden soll.
So werden einige Trainingseinheiten der Herthaner direkt an der Schule
durchgeführt, während das Mannschaftstraining auf dem Hertha-Gelände
stattfindet.
Falko Götz hatte noch Sebastian Deisler mit gebracht, der schnell
umringt war und mit den Autogrammwünschen kaum nachkam. Der
Nationalspieler unterhielt sich auch mit dem beim VII. Flatow-Cup
erfolgreichen Poelchau‑Team und beantwortete deren Fragen. Das war
was für die Steppkes Tim Ruttke, Ben-Hatira oder Florian Haase. Natürlich
durfte die Frage nicht fehlen, warum er zu den Bayern geht. Als dann
einer fragte, wie die deutsche Mannschaft bei der WM abschneidet, kam
Deislers prompte Antwort: „Wir werden Weltmeister". Riesenjubel
natürlich beim hoffnungsvollen Nachwuchs.
Auch gute Ratschläge hatte Sebastian Deisler für die Jungen parat
.„Erfolg hat nur der, der Fußball mit dem Herzen spielt".
Immerhin gehörte Deisler in seiner Jugendzeit vier Jahre dem Internat
in Gladbach an.
Danach zeigten die Steppkes von Hertha BSC und TeBe, die auch gemeinsam
den Flatow-Cup gewannen, Proben ihes Könnens beim Jonglieren. Auch von
den Mädchen mit Trainer Jürgen Druschky war Sebastian Deisler angetan.
Vor allem Sylvie und Nicole Banecki oder die junge Torfrau Jaqueline
Buschow zeigten Beachtliches am und mit dem Ball. Dieses MädchenTeam
wie auch die Jungen, WK II und III, sahnten beim Finale um die Berliner
Schulfußball-Meisterschaft mächtig ab, gewannen drei Endspiele. Auch
beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia" landete der
Nachwuchs der Poelchau-Schule im Vorderfeld.
Seit fünf Jahren feiert die Poelchau-Schule beachtliche Erfolge.
Die Kooperation mit Hertha BSC; ein neues, weiteres wichtiges Unterfangen,
was sich bereits bewährt hat. Rund 110 Jungen und Mädchen sind als Fußballer
hier in der Charlottenburger Schule, gehöre 15 Vereinen an. Einer der
bekanntesten ist Benjamin Hendschke, der bei Tennis Borussia in der A-Jugend
Regionalliga spielt.
Schule und Sport - damit niemand ins Abseits läuft! Dieses hat man zum
Motto an der Poelchau - Schule gemacht, denn nur in der richtigen
Verbindung kommt man zum gewünschten Ziel. Klaus-Jürgen Hoffmann |