Elf Fragen an Markus Schatte ...

aus: vom  9. Juni 2008

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Elf Montagsfragen an: Markus Schatte
(51, A-Lizenz-Trainer bei Tennis Borussia)


Wen oder was möchten Sie in dieser Woche nicht sehen?
Fanausschreitungen bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz: Ich hoffe, dass die EM ein so tolles Fest wird wie die WM in Deutschland vor zwei Jahren.

Wobei entspannen Sie sich, wenn Sie nicht mit Fußball beschäftigt sind?
Beim Lesen undbeim Golf spielen zusammen mit meiner Frau Britta und meinem Sohn Marlon. Zum Golfen komme ich leider selten. Daher muss ich jetzt aufpassen, dass
mein Sohn mich nicht schlägt.

Was war der bislang schönste Moment in Ihrem Leben?
Ganz klar: Die Geburt meiner beiden Söhne Marlon (14) und Leon (8). Aus sportlicher Sicht steht die Teilnahme am Endspiel um den DFB-Junioren-Pokal mit Tennis Borussia ganz oben. 

Leider haben wir das Spiel vor drei Jahren gegen Schalke 04 mit 1:3 verloren. Und den Pokalsieg am vergangenen Mittwoch mit TeBe gegen den VfB Hermsdorf ordne ich auch ganz hoch ein.

Was war der schwerste Moment?
Immer wenn Menschen aus dem näheren Umfeld sterben. Mein Vater starb beispielsweise sehr früh. Sport lich habe noch keine schweren Momente erlebt. Allerdings: Der Bundesligaabstieg der TeBe-A-Jugend
  in dieser Saison bedrückt mich schon. Aber ich habe die Mannschaft erst während der Saison übernommen - zu einer Phase, als eigentlich fast nichts mehr ging.

Was bedeutet Heimat für Sie?
Ich bin in Frankfurt/Main geboren, habe die ersten Jahre in Heidelberg gelebt, ehe ich als Siebenjähriger 

nach Berlin kam. Hier bin aufgewachsen, habe in Berlin studiert und lebe jetzt in Zehlendorf. In Berlin fühle ich mich sehr wohl.

Wer ist Ihr Lieblingsverein (ohne den, für den Sie zurzeit aktiv sind)?
Schwierige Frage. Manchester United beeindruckt mich. Dort wird Fußball gelebt und das Sportliche ist ganz eng mit dem wirtschaftlichen Erfolg verbunden.

Wer ist Ihr sportliches Vorbild?
Ich mag Arsene Wengen, der seit zwölf Jahren als Trainer beim FC Arsenal arbeitet und in dieser Zeit viele tolle Fußballer wie beispielsweise Henry entwickelt hat.

Was verabscheuen Sie?
Wenn man die Meinung anderer Menschen nicht toleriert.

Was erwarten Sie von einem guten Freund?
Er muss mir zur Seite stehen, wenn's mal dicke kommt.

Wo haben Sie Ihren letzten Urlaub verbracht?
Im vergangenen Sommer war ich mit der Familie in der Toskana
- gutes Essen, guter Rotwein.

Wonach sehnen Sie sich?
Nach den Sommerferien. Ich bin Lehrer an der Poelchau-Oberschule und wir stecken gerade mitten in den Abiturprüfungen.

Aufgezeichnet von Ulli Meyer

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