Poelchau-Oberschule "sahnte ab"...    


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Sonderheft Jugend September 2001

Poelchau-OS "sahnte ab"


Über 13.000 Kids 
sind beim Schulfußball mit von der Partie

Neben dem organisierten Spielbetrieb durch den BFV ist der Schulfußball inzwischen nicht mehr wegzudenken. Die Spiele beginnen im September mit dem jeweiligen Schuljahr. Höhepunkt ist Mitte Juli das Finale der besten Teams bei den Jungen und Mädchen.
In der Führungsetage ist Kontinuität angesagt. Über viele Jahre leitet eine bewährte Crew versierter Pädagogen den Spielbetrieb. Hier seien Werner Hüffer als "Chef", seine Stellvertreter Dieter Stein, Ingolf Lange und Walter Braun sowie die 30 Verantwortlichen in den Bezirken erwähnt. Inzwischen jagen in acht Wettbewerben für Jungen und Mädchen in vier Regionen zu jeweils drei Bezirken über 13.000 Schulfußball-Kicker dem Ball nach. Neben der großen Begeisterung legen die Kids auch beachtliches Können in die Waagschale. Zuletzt gingen mehr als 1500 Teams an den Start.
Natürlich gibt es entsprechende Hochburgen. Ob nun die Otto-Hahn-OS aus Neukölln, die Max-Eyth-OS aus
Reinickendorf oder das Steglitzer Willi-Graf-Gymnasium - sie alle heimsten bereits etliche Pokale und Medaillen ein. Dem Graf-Gymnasium gelang beim diesjährigen Wettkampf I im Endspiel gegen das Friedrich-Engels-Gymnasium aus Reinickendorf ein Hattrick. Beim 3:2 glänzte besonders Mittelfeldregisseur Björn Baer von Hertha 03 Zehlendorf.
Aber auch kleinere Schulen, die bislang nicht so bekannte Einrichtungen waren, spielen sich mehr und mehr nach vorn. So wurden erst kürzlich für gute Leistungen die Hellen-Keller-Sonderschule aus Charlottenburg, die Johann-Thienemann-OS aus Steglitz und die Robinson-Grundschule aus Lichtenberg mit dem Sepp-Herberger-Preis ausgezeichnet.

Spieler wie Ardeshir Dejagah oder Sejad Salihovic (beide Hertha BSC) oder Jeffrey Seitz (Tasmania 73 Gropiusstadt) konnten beim letzten Endrunden-Turnier in der Göschenstraße mit ansprechenden technischen Leistungen glänzen.
"Gerade für viele vereinslose Spieler sind diese Wettkämpfe eine willkommene Möglichkeit, sich anzubieten, während sich die Vereinsspieler mit anderen Schulteams messen können, also noch zusätzliche Wettkämpfe haben", unterstreicht Michael Wolf, A-Jugendtrainer bei Hertha BSC, die Bedeutung des Schulfußballs. Er beobachtete häufig die Turniere der Schulteams, so auch das diesjährige Endrunden-Turnier.
Natürlich spielen sich mehr und mehr die sportbetonten Schulen mit ihren vielen Talenten in den Vordergrund. War es im Vorjahr die Werner-Seelenbinder-OS aus Hohenschönhausen, die im Rampenlicht stand, konnte beim kürzlichen Finalturnier die Charlottenburger PoelchauOberschule in
drei Wettbewerben triumphieren: bei den Jungen (WK II und III) sowie bei den Mädchen (WK III). Diese drei Teams vertreten Berlin beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia". 1999 gewann hier die Werner-Seelenbinder-Oberschule im WK II mit den Jungen, ein Jahr später war die sportbetonte Flatow-Oberschule aus Köpenick sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen erfolgreich.
Viel Freude und Begeisterung bei Berlins Schuljugend und eine sachgemäße Anleitung durch die vielen fleißigen Helfer, Sportlehrer und Obleute in den Bezirken sind Garanten des Erfolgs. Großen Anteil am Aufschwung haben auch die Vorgänger des jetzigen Schulfußball-Obmanns Werner Hüffer, unter ihnen "Joschi" Albrecht, Gerhard Fischer und Bodo Kriegelstein.
                    Klaus-Jürgen Hoffmann

PresseschauÜbersicht sportbetonter Zug

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