Resultate der Nachwuchsarbeit ...


v.  21. Dezember  2004


Resultate der guten Nachwuchsarbeit: 
TeBe-Jugend besiegt Cottbus im Pokal mit 2:0
Von Michael Färber

Rang drei in der Fußball-Bundesliga Nord/Nordost, dazu ein Platz im Halbfinale des DFB-Jugendpokals durch ein 2:0 am Wochenende gegen Liga-Konkurrent Energie Cottbus - "mit dem bisherigen Saisonverlauf muß man zufrieden sein", blickt Markus Schatte (s. Bild) auf die vergangenen Wochen zurück. Schatte ist A-Junioren-Trainer, jedoch nicht bei Branchenprimus Hertha BSC, wie das bisherige Abschneiden vielleicht vermuten läßt, sondern bei Tennis Borussia.
Was die Nachwuchsarbeit anbelangt, haben die Veilchen längst die alte Berliner Konkurrenz wie Hertha 03 Zehlendorf oder die Reinickendorfer Füchse abgehängt, während neue Rivalen wie Erstligist Tasmania Gropiusstadt 73 auf Distanz gehalten werden. Dabei kann TeBe mitnichten auf das ideale Zusammenspiel zwischen Jugendakademie, Regionalliga-Amateuren und Bundesliga-Profis wie Hertha BSC zurückgreifen. "Wir haben einfach eine sehr gute Trainingsarbeit, das hat sich rumgesprochen", nennt Schatte einen Grund.

Zudem sei es gelungen, mit allen Jugend-Teams in den höchsten Spielklassen vertreten zu sein. "Wenn man mit den A-Junioren in der Bundesliga spielt, ist das für viele jüngere Spieler eine zusätzliche Motivation", sagt der 48jährige. Eine erfolgreiche Jugendarbeit, die ohne Sponsoren nicht möglich wäre. Hierfür zeichnen in erster Linie Willy Kausch, der Vorsitzende des Jugend-Fördervereins, und Jugendleiter Reinhard Langen verantwortlich. So können sich die A-Junioren dank Kausch, der zudem die Silvesterparties am Brandenburger Tor organisiert, in den Winterferien (24. bis 29. Januar 2005) auf ein Trainingslager in der Türkei freuen.

Nicht vergessen werden darf dabei die Zusammenarbeit mit der Poelchau-Schule. Schatte: "Viele Spieler genießen hier neben der Schule eine fußballerische Ausbildung." Aktuelle Beispiele sind die Torschützen vom Pokal-Viertelfinalsieg gegen Cottbus: Jack Grubert war, Metin Cakmak ist Poelchau-Schüler. Ein wichtiger Baustein, der geholfen hat, daß "wir im Pokal-Achtelfinale als einziger Amateurklub übrig geblieben sind", so Schatte. Und dafür sorgt, daß die A-Junioren auch im zweiten Bundesliga-Jahr eine gute Rolle spielen.
Zumindest in der Hinrunde. Denn vor Jahresfrist überwinterten die Jung-Veilchen sogar als Tabellenzweiter. Nach katastrophaler Rückrunde mit nur zwei Siegen, drei Remis und acht Niederlagen blieb Rang acht. "So ein Absturz passiert nicht noch einmal", glaubt Schatte. "Weil die Gymnasiasten im jetzigen Team nicht in den Abiturvorbereitungen stecken und der Druck bei sieben Zählern Abstand zu den Abstiegsplätzen größer ist."

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