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Bekannt ist, dass das 130 Hektar große Olympiagelände in Charlottenburg
als Gesamt-Ensemble ein kultureller Schatz ist, der in Europa seinesgleichen
sucht. Bekannt ist aber auch, dass es für die vielen Bauten und für das etwa
260 Fußballfelder große Gelände noch längst kein Konzept gibt, obwohl die
britische Armee das Areal schon vor sieben Jahren räumte. Bezirksbürgermeister
Andreas Statzkowski hatte deshalb die Vereine am Dienstagabend zu einem
Diskussionsabend ins Theater Coupé, zum Thema «Olympiagelände» eingeladen.
Peter Hahn, beim Landesportbund Berlin zuständiger Abteilungsleiter
Sportstätten: «Sportsenator Klaus Böger (SPD) hat uns auf unsere Frage zur
Entwicklung des Geländes zugesagt, nach den Schul-Sommerferien eine
Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die sich mit der Entwicklung und Nutzung des
sensiblen Olympiageländes befasst.» Es könne nicht sein, dass nur das
Stadion unter modernen Gesichtspunkten umgebaut und zum Deutschen Turnfest
2005 und zur Fußball-Weltmeisterschaft ein Jahr später genutzt werde, und
sich rings um die sanierte Sportarena auf 127 Hektar weiterhin eine «Terra
incognita», ein Niemandsland befinde.
Der Nutzungs-Schwerpunkt sollte nach Ansicht des Sportbundes auf dem
denkmalgeschützten Gelände durchaus Fußball sein. Hertha BSC sei ohnehin
schon Mieter, habe vor vier Jahren seine Geschäftsstelle dorthin verlegt, ist
dabei, ein Fußball-Internat zu gründen. Die ersten 18 talentierten
Nachwuchskicker ziehen gerade ins Friesenhaus an der gleichnamigen Allee ein.
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