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Die
Ruderathleten des Schüler- Schlacht- schiffes Berlin drücken nicht
mehr in der Köpenicker Flatow-Oberschule, sondern in der
Charlottenburger Poelchau-Oberschule die Schulbank.
"Die haben ganz schön komisch geschaut, als wir beim Berlin
Ausscheid für die Teilnahme am Bundes- finale «Jugend trainiert für
Olympia» auf der Regattastrecke in Grünau vom Start weg die Führung
übernahmen und nach 1000 Metern mit anderthalb Bootslängen die Nase
vorn hatten", erinnert sich Christoph Paul.
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Der Poelchau-Achter vertritt Berlin
bei «Jugend trainiert für Olympia».
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Der
15-Jährige sitzt im Poelchau-Achter am Schlag. Das heißt: Nach seiner
Schlagzahl müssen sich die anderen sieben Mitstreiter richten. Einer
davon ist sein Zwillingsbruder Sebastian. Auch er ist mit seinen 15
Jahren schon 1,87 Meter groß, wiegt aber nur 62,5 Kilogramm. "Christoph
ist etwa sechs Kilo schwerer als ich. Das liegt daran, dass er als Hobby
sehr gut kocht. Das könnte also vom vielen Abschmecken kommen",
vermutet Sebastian mit einem Augenzwinkern.
So richtig das Sagen hat im Poelchau-Achter aber Meike Stolle. Die
blonde 18-Jährige sitzt schon, seitdem sie sich erinnern kann, in
Ruderbooten, beim Rennachter aber erst seit kurzem am Steuer. "Sie
bringt viel Erfahrung mit, weiß, wann ein Spurt angezogen werden muss,
und ganz besonders wichtig: Die Jungs hören auf ihr Kommando",
erklärt Landes-Rudertrainer Johannes Bruger. Im Landesleistungszentrum
am Hohenzollernkanal hatten sich die Nachwuchsruderer auch den letzten
Schliff für das Duell mit dem Flatow-Boot geholt.
Rudern
ist einer der Schwerpunkte Berlins jüngster Sportschule. Deswegen
nutzen etwa 30 Nachwuchsskuller auch die verschiedenen Angebote des
Landesleistungszentrums. "Alle Mann aus dem Achter rudern auch noch
in Vereinsteams", verrät Poelchau-Schlagmann Christoph Paul. Er
zum Beispiel beim Spandauer Ruderclub Friesen. Deswegen werden sich alle
auch am kommenden Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Essen
treffen.
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