Aschkan darf  nicht bei den Profis spielen - zu jung ...  


v. 13. Februar  2003


4:1 - Luizao trifft gegen Chemnitz
16jähriges Talent durfte nicht eingesetzt werden

Tore gegen einen Drittligisten bringen einen Stürmer nicht in jedem Fall weiter. Jedenfalls nicht, wenn man Weltmeister ist. Anders liegen die Dinge, wenn der Weltmeister Luizao heißt und bei Hertha BSC spielt. 4:1 (4:0) gewann der Fußball-Bundesligist ein Testspiel auf Kunstrasen gegen den Regionalligisten Chemnitzer FC. Luizao erzielte zwei Tore (4./44.), zudem traf Alexander Madlung (16./25.). Zwei Erfolgserlebnisse als kleine Schritte auf einem langen Weg. Seit acht Monaten ist Luizao in Deutschland, für ein Bundesliga-Tor hat es bisher nicht gereicht. Dreimal hatte der Weltmeister zuletzt in der Startformation gestanden - gegen Kaiserslautern (1:2), Dortmund (2:1) und Stuttgart (1:3) - ohne Erfolg. Am vergangenen Wochenende gegen Schalke hatte Trainer Huub Stevens im Sturmzentrum wieder auf Michael Preetz gesetzt - der Kapitän nutzte seine Chance mit einem Tor und seiner besten Saisonleistung. Schön für Preetz, schwer für Luizao. 


Luizao (li) traf im Test viermal.

Der Brasilianer muss sich nun mit guten Leistungen im Training oder bei Testspielen anbieten. Preetz war gestern übrigens nicht dabei, er trainierte locker mit Alves, van Burik, Hartmann und Marx; Marcelinho hatte sich mit einer Erkältung abgemeldet. 
Askan Dejagah dagegen, einen Nachwuchsspieler, den Coach Stevens gern eingesetzt hätte, wurde vom DFB gestoppt. Laut einer DFB-Regel dürfen 16-Jährige, um sie vor Verletzungen zu schützen, nicht im Männer-Bereich spielen. "Damit verbauen die doch dem Jungen ein Erlebnis", ärgerte sich Stevens, "In England spielen 17-Jährige in der Nationalelf. Und hier reden sie über Nachwuchssorgen und haben so eine Regel."  jru

Aschkan Dejagah

besucht im Moment eine 10. Sportklasse unserer Schule.

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