Boateng kaum zu stoppen ...


aus: vom  14. April 2003

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Boateng kaum zu stoppen

U 16: DFB-Elf blieb gegen Österreich sieglos

Von Rainer Fritzsche

Deutschland -
Österreich (U 16) 1:2
(1:2)
DEUTSCHLAND: Grün (Bayern München) - Bertram (RW Erfurt), Fleßers (Mönchengladbach), Aogo (SC Freiburg), Bongartz ( Hertha BSC) ab 54. Tunc (VfL Wolfsburg) - Werner (Arminia Bielefeld) ab 70. Görlitz (Bayern München), Kruska (Borussia Dortmund) ab 54. Glogic (Göttingen 05), Boateng (Hertha BSC), Khedira (VfB Stuttgart) - Yilmaz (HSV) ab 74. Preiß (Hertha BSC), Oscislawski (Borussia Dortmund).
ÖSTERREICH: Lukse - Schmircher, Madl, Asinger, Suttner - Mendoza (ab 68. Lercher), Walzer (ab 77. Baginsk), Seelaus, Setnicka - Hoffer (ab 67. Czarda), Simkovics (ab 56. Gsellmann).
SR: Gräfe (Berlin) - Z: 17.000 am Dienstag im Jahn Sportpark.

Gut bewacht wurde der Herthaner Kevin Boateng, der es hier gleich mit zwei Österreichern zu tun hatte.

(Szene aus dem Länderspiel
Deutschland-
Österreich,
Bild aus
Fußball-Woche)

TORE: 0:1 (13.) Simkovics, setzt sich im Strafraum energisch durch und schiebt überlegt ein; 1:1 (16.) Khedira, Kopfball nach Freistoß von Kruska; 1:2 (39.) Hoffer, setzt sich bei einem Konter gegen zwei deutsche Abwehrspieler durch und trifft von der Strafraumgrenze.
BESTE SPIELER: Boateng, Khedira, Grün - Simkovics, Madl, Walzer.

Das hatten sich die deutschen Youngster bestimmt anders vorgestellt. Gegen die hochmotivierten und lauffreudigen Österreicher gab es im ersten von zwei Vergleichen eine kaum eingeplante Niederlage, die nicht unverdient war, zumal sich den Gästen bei einigen Kontern in der Endphase noch genügend Möglichkeiten boten, den Vorsprung auszubauen.
Die DFB-Auswahl enttäuschte dennoch nicht, kombinierte phasenweise recht ordentlich, doch am Straf raum der Österreicher gab es kein Durchkommen mehr. Richtig gefährlich waren die körperlich den Gästen überlegenen Schützlinge von Trainer Paul Schomann nur bei Standards. So fiel auch der Ausgleich durch einen schulmäßigen Kopfball von Khedira nach einem Freistoß.
Auffälligster Spieler im DFB-Trikot war der Herthaner Boateng, der kaum vom Ball zu trennen war und  kurz vor Schluss Pech mit einem Fallrückzieher von der Strafraumgrenze hatte. Der Ball flog nur knapp übers Tor. Dagegen konnte der zweite von Beginn an aufgebotene Herthaner Bongartz nicht so recht überzeugen, was auf die gesamte Abwehr mit Ausnahme von Torsteher Grün zutrifft. Die flinken "Aussies" brachten die Viererkette der DFB-Auswahl jedenfalls einige Male gehörig ins Schwitzen. So sah der eingewechselte Tunc wegen einer "Notbremse" sogar die Rote Karte (69.).
Torschütze Khedira und Kruska waren stets um einen vernünftigen Spielaufbau bemüht, vernachlässig ten jedoch dabei die Außen, von de nen sich der trickreiche Werner eini ge Male gekonnt in Szene setzen konnte. 

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