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BERLIN - Die Spannung war kaum zu überbieten. Am Ende wussten bei den
14- bis 17-jährigen Mädchen der Wettkampfklasse II im Mommsenstadion
drei Mannschaften nicht, wer hinter dem siegreichen Team aus Magdeburg die
Plätze belegt hatte.
Pech für die 12 Girls der Berliner Werner-Seelenbinder-Schule. Mit 7997
Punkten blieb im Mommsenstadion hinter Neubrandenburg (8006) und Erfurt
(7999) hauchdünn nur Platz vier.
Überhaupt hat der Heimvorteil beim Bundesfinale "Jugend trainiert
für Olympia" für Gastgeber Berlin in der vorigen Woche wenig
gebracht. Nicht einen Sieg - daran kann man sich in vergangenen Finals
kaum erinnern.
Aber einige hatten wenigstens etwas mehr Glück als die
Leichtathletinnen aus Hohenschönhausen. So erreichte die Poelchau-Schule
zwei Fußball-Finals.
Die Jungen der WK II mussten sich aber Cottbus mit 1:3 beugen, die Mädchen
der WK III verloren gegen Potsdam 0:5. Silber holten die Tennis-Mädchen
(WK III) der Seelenbinder-Schule: 2:4 im Finale gegen das badische
Hausenstein-Gymnasium aus Durmersheim. Zwei Mal gab's Bronze für das
Coubertin-Gymnasium: Für die Jungen der WK II in der Leichtathletik und
die Jungs bei der Demo im Beachvolleyball.
Während Berlin mit Badminton und Hockey in zwei Sportarten ganz leer
ausging, sammelten die Flatow-Oberschule und die Poelchau-Oberschule
im Rudern vier Medaillen ein.
Silber in der WK II holten die Mädchen im Doppelvierer und die Poelchau-Jungs im
Achter, Bronze im Doppelvierer gewannen die Jungen der WK II und die Mädchen
(WK III). H. Moritz |