Kein Titel trotz Heimvorteil...

Jugend trainiert: 
Kein Titel trotz Heimspiel: 
Beim Finale ließ Berlin andere siegen

1. Oktober 2002

BERLIN - Die Spannung war kaum zu überbieten. Am Ende wussten bei den 14- bis 17-jährigen Mädchen der Wettkampfklasse II im Mommsenstadion drei Mannschaften nicht, wer hinter dem siegreichen Team aus Magdeburg die Plätze belegt hatte.
Pech für die 12 Girls der Berliner Werner-Seelenbinder-Schule. Mit 7997 Punkten blieb im Mommsenstadion hinter Neubrandenburg (8006) und Erfurt (7999) hauchdünn nur Platz vier.
Überhaupt hat der Heimvorteil beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" für Gastgeber Berlin in der vorigen Woche wenig gebracht. Nicht einen Sieg - daran kann man sich in vergangenen Finals kaum erinnern.
Aber einige hatten wenigstens etwas mehr Glück als die Leichtathletinnen aus Hohenschönhausen. So erreichte die Poelchau-Schule zwei Fußball-Finals.
Die Jungen der WK II mussten sich aber Cottbus mit 1:3 beugen, die Mädchen der WK III verloren gegen Potsdam 0:5.
Silber holten die Tennis-Mädchen (WK III) der Seelenbinder-Schule: 2:4 im Finale gegen das badische Hausenstein-Gymnasium aus Durmersheim. Zwei Mal gab's Bronze für das Coubertin-Gymnasium: Für die Jungen der WK II in der Leichtathletik und die Jungs bei der Demo im Beachvolleyball.
Während Berlin mit Badminton und Hockey in zwei Sportarten ganz leer ausging, sammelten die Flatow-Oberschule und die Poelchau-Oberschule  im Rudern vier Medaillen ein. Silber in der WK II holten die Mädchen im Doppelvierer und die Poelchau-Jungs im Achter, Bronze im Doppelvierer gewannen die Jungen der WK II und die Mädchen (WK III). H. Moritz

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