Hoffnung auf Zuschlag ...  


vom 20. März 2000

Poelchau-Schule hofft auf Zuschlag
Erste Sportschule für Westteil Berlins geplant

Von Michael Prellberg

Im Schuljahr 2001/2002 soll die erste Sportschule im Westteil der Stadt öffnen. Im Mai dieses Jahres will eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der zuständigen Senatsverwaltungen und des Landessportbunds eine Entscheidung über die geeignete Bildungsstätte treffen. Charlottenburgs Bildungsstadtrat Andreas Statzkowski (CDU) ist zuversichtlich, dass die Poelchau-Gesamtschule am Halemweg den Zuschlag erhält. Bisher gibt es in Berlin drei Sportschulen, in Hohenschönhausen, Prenzlauer Berg und Köpenick.

Die Poelchau-Oberschule wird seit einigen Jahren zu einer sportbetonten Schule ausgebaut. Dort können unter anderem Fußball, Hockey, Schwimmen, Basketball, Leichtathletik, Rudern und Ringen trainiert werden. Dabei wird mit Sportvereinen kooperiert. Als problematisch galt bislang, dass die Schule über keine Oberstufe verfügt. Dieses Problem ist laut Statzkowski lösbar. Möglich sei eine Zusammenarbeit mit der Anna-Freud-Oberschule, die im selben Gebäude sitzt und über eine gymnasiale Oberstufe verfügt. Auch der Aufbau einer Filiale am Olympiastadion sei denkbar. Bei letzterem könnten auch die Sportanlagen am Olympiastadion genutzt werden, hofft der Stadtrat.

Sollte die Poelchau-Oberschule den Zuschlag bekommen, werden nicht nur sportbegeisterte Schüler unterrichtet. Die Pläne gehen von sechs Klassen pro Jahrgangsstufe aus, darunter zwei leistungsbetonte und zwei sportive. (mp.)

Presse