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Poelchau-Oberschule |
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Hockey und Rudern auf dem Stundenplan |
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Erste Sportschule im Westteil Berlins öffnet im Herbst 2001 c/w |
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Drei Sportschulen gab es
bisher in der Stadt, reformierte Überbleibsel der DDR. Nun kommt mit
der Poelchau-Oberschule in Charlottenburg die erste Talentschmiede im
Westen dazu. "Eine Sternstunde des Berliner Leistungssports",
nannte Dietrich Gerber, Vizepräsident des Landessportbundes, die
Schule, die seit 1997 ein sportliches Profil entwickelte und ab dem
Schuljahr 2001 / 02 drei Klassen pro Jahrgang für Leistungssportler
anbietet.
Zehn Stunden sollen die Nachwuchshoffnungen in Zukunft pro Woche an der Schule trainieren können. Somit entsteht um den Halemweg in Charlottenburg geradezu ein Sportlabor, gibt es doch hier schon einen sportbezogenen Hort, eine Sport-Grundschule und ein Freizeitheim mit ebensolcher Ausrichtung. Schulleiter Rüdiger Barney will aber dennoch nicht nur auf Training setzen: "Es hat keinen Wert, Schüler mit zehn Stunden Sport zu belasten, wenn die schulischen Leistungen nicht stimmen." Allerdings sei der Notendurchschnitt unter Sportschülern meist besser als in den Regelklassen: "Wer so viel Disziplin aufbringt, der hat auch meist im Unterricht wenig Probleme", meint Barney. Er hat sich nach jahrelangem Tauziehen gegen Konkurrenz aus Wedding und Neukölln durchgesetzt. Um der Gesamtschule nun auch ein besseres schulisches Profil zu geben, darf Barney ab sofort auch eine gymnasiale Oberstufe aufbauen. Hartnäckigkeit wird eben manchmal belohnt. |