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Neue Heimat
für junge Kicker
Berlins Fußball-Bundesligist
eröffnet im Sommer seine Nachwuchsakademie im "Home of
Hertha" hinter |
| VON ANDRE GÖRKE |
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Gianmario
Strambace hat vermutlich Jahre auf diesen Moment warten müssen. Es
steht null zu null, Strambace steht bei Hertha im Tor, nur Thomas
Heinicke von Tennis BorussiA steHT vor ihm. Rechts auf der Tribüne
guckt Herthas Manager Dieter Hoeneß, ein paar Meter weiter sitzt
Kotrainer Bernd Storck. Die Fersehkamera hat den Strafraum fest im
Visier. Strambace hält den Elfmeter, die Verantwortlichen lächeln und
klatschen. Einen Profivertrag haben sie jedoch nicht gezückt. Freuen
darf Strambace sich trotzdem: Nach dem 3:1-Sieg über Tennis Borussia
wird der Bundesliga-Nachwuchs vermutlich um die Deutsche Meisterschaft
spielen. Der Tabellenerste der Regionalliga ist in der Endrunde dabei.Strambaces
Glück und das seiner
Mannschaftskameraden lässt sich der Bundesligaklub
einiges kosten. Fünf Millionen Mark hat Hertha einkalkuliert. Im
Mittelpunkt steht die Fußballakademie, die neben der Geschäftsstelle
hinter dem Olympiastadion entsteht. Im Juli werden dort zwölf Spieler
einziehen. |
Neben Sauna und Internetcafé steht ein Nachhilfelehrer zur Verfügung. Die Zeiten nächtlicher Kneipentouren sind dann vorbei. Um zehn ist Bettruhe. "Die Spieler müssen wissen, was sie wollen", sagt Herthas Jugendleiter Horst Kuffler. „Sie müssen als Profi auf einen Teil ihrer Freizeit verzichten."Eine Garantie für eine spätere Profikarriere bekommen sie jedoch nicht. "Es gibt keinen Idealweg", sagt Herthas A -Jugend-Trainer Michael Wolf. „Die Spieler müssen |
ein
Jahr habe. Wir dürfen den Spielern aber kein Alibi geben." |
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Aleksander Simic und Sebastian Hoeneß |
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permanent
am Level arbeiten, sonst bleiben sie in ihrer Entwicklung stehen:"
Das heißt bis zu acht Trainingseinheiten in der Woche - natürlich
nur, wenn es schulisch keine Probleme
gibt. So kooperiert Hertha mit der Poelchau-Oberschule, die die Kicker
bei wichtigen Spielen freistellt. |