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Über Physik, Chemie und coole Schlitten Berliner Schüler entdecken auf der Hannover-Messe die Autos der Zukunft |
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Was haben Autos mit Physikunterricht zu tun? 20 Schüler
und zwei Lehrer aus dem Projekt "Schüler machen Zeitung" der
Berliner Morgenpost besuchten die weltweit größte Industriemesse mit 6200
Ausstellern aus 62 Ländern in Hannover. |
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Am Messestand der Adam Opel AG bestaunten die Schüler zunächst einen
silberfarbenen Flitzer: den Hy-wire von GM, der ein bisschen aussieht wie ein
Fahrzeug aus einem Science-Fiction-Film. Doch dieses Auto war real, man konnte
es anfassen und von allen Seiten bestaunen. Im Hintergrund lief auch ein Film
- allerdings nicht Science-Fiction, sondern der reale Bericht über die
Funktionsweise des Superschlittens. Doch das hört sich auch ziemlich
futuristisch an: Das Konzeptfahrzeug Hy-wire funktioniert ohne
Verbrennungsmotor und ohne mechanische Übersetzung für Lenkung, Bremsen und
Antrieb. Statt dessen enthält es eine Brennstoffzelle, einen Elektromotor und
jede Menge Computertechnik. Der Fahrer bedient es mit nur einer einzigen
Steuereinheit per Hand. Die Schüler waren beeindruckt: "Das funktioniert
ja fast so wie bei einer Spielkonsole." |
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Warum eine Umwelt-Fachfrau für einen Autokonzern arbeitet Opel-Vorstandsmitglied Klaudia Martini im Interview - |
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Cathérine: Frau Martini, Sie waren zehn
Jahre lang Umweltministerin in Rheinland-Pfalz - was hat Sie bewogen, zu einem
Autokonzern zu wechseln? |
KM: Nein, im Gegenteil. Bei der Brennstoffzellentechnik bewegen sich viel weniger mechanische Teile gegeneinander, es gibt also weniger Verschleiß als bei einem Verbrennungsmotor. Elektromotoren sind auch weniger wartungsbedürftig, weil sie aus weniger und vergleichsweise einfachen Teilen bestehen. Dazu kommt, dass auch die Werkstätten viel sauberer arbeiten können. Denn Benzin und dessen Rückstände wird es nicht mehr |
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Michael: Warum entwickeln die Autofirmen
erst jetzt Fahrzeuge, die mit alternativen Energien fahren? |
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geben und es werden viel weniger
Schmierstoffe verwendet. Und auch das Fahrgeräusch wird sich verringern, denn
außer einem leisen Schnurren machen die Brennstoffzellen-Autos kein Geräusch. |
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keit bewiesen. Er ist durch die Wüste in
Arizona gefahren und benötigte für die 1000 Kilometer elfeinhalb Stunden. Er
erreichte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 90 km/h und
stellte insgesamt 15 internationale Rekorde auf. |
eine Milliarde Dollar für dieErforschung und Entwicklung von
Fahrzeugen mit alternativen Antrieben ausgegeben. |
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(Das Interview führten Schüler folgender Schulen: Biesalski-Oberschule, Benjamin-Franklin-Oberschule, Evangelische Schule Neukölln, Pasteur-Oberschule, Poelchau-Oberschule) |
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