Poelchau hat die Nase vorn ...


aus: vom  14. April 2003

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Poelchau hat die Nase vorn

Gelungenes Hallenfinale der Jungen WK III

Von Klaus-Jürgen H o f f m a n n

227 Teams starteten bei den Jungen im Wettkampf III (Jahrgänge 1989 - 1991). Für die besten acht Hallenmannschaften fand nun die Endrunde in der Sporthalle Charlottenburg statt.
Freudestrahlend nahm die Mannschaft der Poelchau-Oberschule aus den Händen der Verantwortlichen für den Berliner Schulfußball, Werner Hüffer und Dieter Stein, Pokal und Urkunden entgegen. Beim im Bezirk Chariottenburg-Wilmersdorf beheimateten Team demonstrierten die bei Hertha BSC und TeBe kickenden Jungen wie Demirkol, Wilkell, Arslan und Seelisch gekonnten Fußball. Es gab ferner ein Wiedersehen mit Schmoldt (Hertha BSC) bei "Poelchau". Er gewann an gleicher Stätte im Vorjahr mit der Hellersdorfer Bücherwurm-GS beim 28. Drumbo-Cup der Dresdner Bank bei den Grundschulen und schoss hier das entscheidende Siegtor.
Für eine angenehme Überraschung sorgte aber das Vorpreschen der Oberschule an der Marzahner Promenade, die das Endspiel erreichte. Erst nach harter Gegenwehr unterlag die körperlich lange Garde der Marzahner mit 1:3. Im Halbfinale sorgten die Marzahner bereits für Furore. Im Neunmeter schießen warf man die spielerisch nicht enttäuschende Werner-Seelenbinder-Oberschule aus dem Rennen, nachdem es nach den zehn Minuten Spielzeit 1:1 hieß. Die Marzahner führten bis 15 Sekunden vor Ultimo mit 1:0, ehe Reinhardt für die Flatow-Truppe ausglich.
Mit Flatow und Poelchau standen sich zwei weitere sportbetonte Schulen im Halbfinale gegenüber. Diese Partie war aus technischer Sicht eine Augenweide. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2. Im Entscheidungsschießen trafen vier der fünf Schützen der Poelchau
-Oberschule, nur den Versuch von Demirkol meisterte Flatow-Keeper Rosenau.
In den Gruppenspielen gab's von Beginn an ein Kopf-an-Kopf-Rennen der späteren Halbfinalisten. In der Gruppe A hatte man von der von Detlef Schneider gecoachten Lichtenberger 

sportbetonten EinrichtungLessing-Oberschule etwas mehr erwartet. Ohne Sieg blieb aber nur der letzte Platz.
In der zweiten Staffel hatte Flatow drei Treffer mehr als die Seelenbinder-Schule vor dem letzten Match. Doch die für Lichtenberg startenden Steppkes um Ullrich und Burchert (beide Hertha BSC) machten den Rückstand durch ein 4:0 gegen die tor- und punktlosen Jungen der Ernst-Reuter-Oberschule wett. Etwas glücklos spielte die Wilma- Rudolph- Oberschule aus Steglitz-Zehlendorf. Auch sie zählt zu den sportbetonten Schulen. Zweimal unterlag sie nur ganz knapp. Mit Homann hatte die Schule einen veranlagten Spieler in seinen Reihen, der aber im Abschluss oft zu lange zögerte.

Die Gewinner
der
Poelchau-
Oberschule

Die Stastistik: 
Das Halbfinale
Poelchau - Flatow 2:2 nach Neunmeterschießen 4:2 TORE: 0:1 Foth, 1:1 Wilkell, 1:2 Hollwitz,  2:2 Schmoldt.
Seelenbinder-Promenade 1:1 nach Neunmeterschießen 1:3
TORE: 0:1 Broszeit, 1:1 Reinhardt.
Das Finale
Poelchau - Marzahner Promenade 3:1 TORE: 1:0 Wilkell,1:1 Frühauf, 2:1 Arslan, 3:1 Schmoldt.
Das  Aufgebote des Siegers Poelchau-Oberschule:
Daniel Koch, Patrick Sobzik - Felix Adumatta-Donkor,
Sven Aagard, Ugur Demirkol, Armando Schmoldt, Mario Seelisch, Nejdet Arslan, Sven Ucherek, Steve Wilkell. Trainer: Gora Sen.

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