Gold und Silber für die "Poelchau" ...    


aus: vom  29. September 2003

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Gold und Silber für "Poelchau"

Die sportbetonten Schulen geben deutlich den Ton an.

Vom Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" berichtet Klaus-Jürgen Hoffmann


Drei Tage dauerte die Leistungsschau der 16 Landesmeister beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin. Gespielt wurde in zwei AItersklassen bei den Mädchen und Jungen. Am Finaltag weilten unter den Spielern auch Bundestrainer Michael Skibbe und Herthas ehemaliger Torjäger Michael Preetz.  Aus Berliner Sicht war's einmal mehr ein erfolgreiches Bundesfinale. Bei den Jungen (Jahrgang 1987 bis '89) sicherte sich die Poelchau-Oberschule nach Verlängerung "Gold" gegen die Lausitzer Sportschule aus Cottbus. En weiteres Mal stand die Poelchau-Oberschule aus Charlottenburg mit den Mädchen (Jahrgang 1987 bis '89) im Endspiel. Sehr unglücklich scheiterten sie an der Sportschule Potsdam mit 0:1. "Bronze" sicherten sich die Mädchen der Flatow-Oberschule (Jahrgang 1988 bis '90) durch einen Erfolg gegen die Realschule Sulingen (Niedersachsen). Die Jungen der Werner-Seelenbinder-Schule kamen auf Rang 7.Drei Tage dauerte die Leistungsschau der 16 Landesmeister beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin. Gespielt wurde in zwei AItersklassen bei den Mädchen und Jungen. Am Finaltag weilten unter den Spielern auch Bundestrainer Michael Skibbe und Herthas ehemaliger Torjäger Michael Preetz.  Aus Berliner Sicht war's einmal mehr ein erfolgreiches Bundesfinale. Bei den Jungen (Jahrgang 1987 bis '89) sicherte sich die Poelchau-Oberschule nach Verlängerung "Gold" gegen die Lausitzer Sportschule aus Cottbus. En weiteres Mal stand die Poelchau-Oberschule aus Charlottenburg mit den Mädchen (Jahrgang 1987 bis '89) im Endspiel. Sehr unglücklich scheiterten sie an der Sportschule Potsdam mit 0:1. "Bronze" sicherten sich die Mädchen der Flatow-Oberschule (Jahrgang 1988 bis '90) durch einen Erfolg gegen die Realschule Sulingen (Niedersachsen). Die Jungen der Werner-Seelenbinder-Schule kamen auf Rang 7.


Jungen-Finale:
Poelchau-Oberschule -
Lausitzer Sportschule n.V. 4:3

Poelchau-OS: J. Boateng, Binder, Bongartz, Prestel - Glojic, Bettels, Cubukcu, Pech, Ben-Hatira - Ebert, Preiß. Eingewechselt wurden K. Boateng, Capolei
SR: Böhm (Berlin) - Z:: 150.
TORE: 1:0 (7.) Bettels, Blackout in der Gäste-Abwehr, 1:1 (16.) Frahn, 1:2 (18.) Frahn, genauer Pass von Trocha, 2:2 (30.) Ebert, nach toller Vorarbeit von Pech, 3:2 (56.) Ebert setzt sich gegen zwei Abwehrspieler durch,  3:3 (73.) Frahn (FE), 4:3 (89.) Preiß, spitzelt das Leder über die Linie, nachdem zuvor K. Boatang mit einem Kopfball am Gäste-Keeper scheiterte.
BESTE SPIELER: Prestal, Ebert, Bettels.

Poelchau-Oberschule - Sportgymnasium Leipzig (Sachsen) 0:1.
Viertelfinale: Poelchhau-Oberschute - Sportgymnasium Jena (Thüringen) 3:1.
Halbfinale: Poelchau-Oberschule - Gesamtschule Berger Feld Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) 2:0.

Mädchen-Finale:
Poelchau-Oberschule -
Sportschule Potsdam 0:1 (0:1)
POELCHAU: Buschow - Bönisch, Primann, Wenzel, Adomeit, Chaabi, Maas, Sylvie Banecki, Nicole Banecki, Huseinovic. Trainer: Christian Schalow.
TOR: 0:1 (17.) Alexandra Thoms.

Der Jubel war groß, als es Preiß in der zweiten Halbzeit der Verlängerung gelang, den Siegtreffer zu erzielen. Dabei war Berlins Trainer Michael Wolf gar nicht zu beneiden, denn sein "Häuflein" schrumpfte merklich zusammen. Erst sah Kevin Boateng die Rote Karte im Spiel gegen Leipzig (er setzte zwei Spiele aus) und dann erlitt Senkbeil im Viertelfinalspiel gegen Jena einen Wadenbeinbruch. Für ihn ging mit Jerome Boateng kein gelernter Torsteher

BESTE SPIELERERINNEN: Sylvia und Nicole Banecki, Bönisch.

Es war eine Neuauflage des Endspieles des Vorjahres. Da unterlagen die Berlinerinnen noch 0:5. Doch diesmal spielten die Mädchen von Trainer Christian Schalow nicht nur clever mit, ja, sie hatten durch die beiden DFB-Auswahlspielerinnen Sylvie und Nicole Banecki einige gute Möglichkeiten.

Bundestrainer Skibbe 
bei der Siegerehrung der Poelchau-Oberschule

zwischen die Pfosten. Er spielte zuvor im Mittelfeld. Zudem war Capolei angeschlagen.
Doch die Poelchau-Oberschule zeigte Charakter und bot über wette Strecken ansehnlichen Kombinationsfußball. Die Jungen wirkten clever und versiert am Ball.
In der zweiten Halbzeit wurde Kevin Boateng eingewechselt; er begeisterte mit einem spektakulären Fallrückzieher (60.), der knapp am Angel vorbeisauste. - Bei den Berlinern stimmte aber vor allem die Moral. So gelang es der Mannschaft, gleich drei Treffer in Unterzahl zu erzielen.
Der Großteil der Truppe wurde im Sommer mit Hertha BSC Deutscher B-Jugend-Meister. Nun zeigten sie auch in diesem Wettbewerb der besten Schulmannschaften ihr Können und unterstrichen an diesen drei Tagen auf dem Maifeld auch beachtliches Teamwork.
Vorrunde: Poelchau-Oberschule - Otto-Hahn-Gymnasium (Baden-Württemberg) 2:0, Poelchau-Oberschule - Walter-Klingenbeck-Schule (Bayern) 2:0, 

Besonders nach der Pause machten die ehrgeizigen und spielfreudigen Berlinerinnen mächtig Power. Doch schließlich fehlte auch das kleine Quäntchen Glück.
Alles in allem kann man aber feststellen, dass gerade im Mädchen-Fußball Fortschritte zu verzeichnen sind. Die gesamte Mannschaft der Poelchau-Oberschule spielt vereinsmäßig auch in einem Team, bei Tennis-Borussia. Den leistungsmäßigen Anstieg im Mädchenbereich unterstrichen schließlich auch die "Kolleginnen" von der Flatow-Schule in Köpenick.
Vorrunde: Poelchau-OS - Sportschule Potsdam (Brandenburg) 0:0, PoelchauOS - Gymnasium Engelsdorf (Sachsen) 8:0, Poelchau-OS - Sportgymnasium Jena (Thüringen) 4:1.
Viertelfinale: Poelchau-OS - Wellenhorst-Gymnasium (Niedersachsen) 4:1.
Halbfinale: Poelchau-OS - Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg (Nordrhein-Westfalen) 6:1.

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