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Geteiltes Echo auf Fusion der Sportschulen |
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Die Pläne des Senats, zur Umstrukturierung der vier Berliner Sportschulen riefen unterschiedliche Reaktionen hervor. Wie berichtet, sollen ab 2006/07 das Coubertin-Gymnasium in Prenzlauer Berg und die Werner-Seelenbinder-Oberschule in Hohenschönhausen fusionieren. Frank Nitzsche, Gesamtelternvertreter des Coubertin-Gymnasiums befürchtet, daß die bisherige exzellente Abitur-Ausbildung bei einer Fusion des Gymnasiums mit der Werner-Seelenbinder-Gesamtschule zu kurz kommt. "Das Coubertin-Gymnasium hat international einen hervorragenden Ruf", so Nitzsche. Viele Eltern, die zwar den Leistungssport ihrer Kinder unterstützen, für die aber deren schulische Ausbildung wichtiger ist, würden ihre Kinder vom Sport dann möglicherweise abmelden. "Daher wollen wir bei der weiteren Planung der Fusion ein gewichtiges Wort mitreden." Der Schulleiter des Coubertin-Gymnasiums, Olaf Wandelt, bemüht sich derweil, verunsicherte Eltern und Schüler zu beruhigen. "Keiner unserer jetzigen Schüler muß das Gymnasium verlassen, wenn er mit dem Leistungssport aufgehört hat. Diese Neuerung gilt erst in Zukunft." Auch würden beide Standorte der Schulen erhalten bleiben. Allerdings werde das Internat des Coubertin-Gymnasiums, das bisher von 60 Schülern genutzt wird, geschlossen. Die Kinder müßten in das Haus der Athleten an der Fritz-Lesch-Straße umziehen. "Wir unterstützen die generelle Richtung, ein Schul- und Leistungssportzentrum Berlin aus den beiden Schulen zu bilden. Das soll mit Grundschule, Sekundarstufe I und II bis zu 1000 junge Leistungssportler aufnehmen", sagt Peter Schwarz, Referent beim Landessportbund: Die Poelchau-Oberschule in Charlottenburg und die Flatow-Schule in Köpenick würden zu Außenstellen des Zentrums, die pro Jahrgang jeweils zwei leistungssportorientierte Klassen sowie ein oder zwei weitere sportorientierte Klassen aufnehmen sollen. Außerdem sei auch an die Einrichtung eines Berufsbildungszentrums für Leistungssportler gedacht. Dadurch könnten junge Leistungssportler aufgefangen werden, die beim Erlernen eines Berufs keine Zeit mehr für ihren Sport haben. cf |