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Fußball-Talente als Handelsware? Profikarriere? Keine Garantie Herthas Talente müssen viel lernen - vor allem in der Schule vom 17. Juni 2001 |
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Früher gab es
sie noch, die gute, alte Fußballwelt. Für Horst
Kuffler jedenfalls. Es war Anfang der 90er Jahre,
als plötzlich ein Vater mit seinem Kind auf der
Geschäftsstelle von Hertha BSC auftauchte.
"Ich habe hier einen talentierten Sohn",
sagte der Vater. "Kann der bei Ihnen Fußball
spielen?" Kuffler überlegte, prüfte und
nickte. Der Sohn hieß Ante Covic; Jahre später
spielte er in der Bundesliga für Hertha BSC. Ja,
sagt Kuffler, der Jugendleiter von Hertha, so war
das früher. |
kümmert
sich um das Talent Thorben Marx. Bei den Verhandlungen hat Hertha den Vorteil,
"nicht ködern zu müssen", sagt Götz.
"Wir bieten den Spielern eine hochwertige
Ausbildung." Fünf Millionen Mark investiert
Hertha in den Nachwuchs. Am 1. Juli eröffnet der
Klub ein eigenes Internat. 18 Spieler werden dort
wohnen. "Wir stecken unser Geld in die
Infrastruktur", sagt Götz. In perfekte
Trainingsplätze, in kompetente Trainer. Herthas
Ex-Nationalspieler Andreas Thom wird Kotrainer der
Amateure. Dirk Schlegel, auch ein ehemaliger
Bundesligaspieler, übernimmt die B-Jugend.
"Junge Spieler haben nur Vorteile, wenn sie von
so vielen Ex-Profis betreut werden", sagt Götz. |