Franzi als Nachwuchshoffnung ...


  

vom 16. Februar 2005

Franziska Skrubel (17) gilt als Schwimm-Nachwuchshoffnung

Reinickendorf-Franzi auf der Überholspur

Reinickendorf. Sie wird von Schwimm-Kolleginnen ab und an scherzhaft "Franziska van Skrubel" genannt, aber ansonsten sieht sie ihre erfolgreiche Namensvetterin Franziska van Almsick durchaus nicht als Vorbild an. Franziska Skrubel vom SSC-Reinickendorf hat einen ganz eigenen Kopf und ist Berlins neue Schwimmhoffnung.

Sie ist in der Tat verdammt jung. "Franzi II" wurde am 16. Juni 1987 geboren. Schwimmen lernte sie mit fünf Jahren natürlich in Reinickendorf beim TSV Berlin-Wittenau. Hier, beim TSV, entdeckte sie auch die Liebe zum Schwimmen als Breitensport, den sie mehrere Jahre im TSV Berlin-Wittenau betrieb. Schon damals fiel sie beim TSV auf, wurde sie doch mehrfach Meisterin im Vereinsschwimmen.
1999 erfolgte dann der Wechsel zum SSC Berlin-Reinickendorf e.V. und ein leistungsorientiertes Training mit entsprechender Förderung begann. Gleichzeitig wechselte Franziska nach der Grundschule in die 7. Klasse der sportorientierten Poelchau-Oberschule in Berlin-Charlottenburg. 
Aus dem Jahr 1999 datiert die erstmalige Teilnahme an Norddeutschen Meisterschaften, wo sie mit einem 2. Platz über 100 Meter Schmetterling im Jahrgang aufhorchen ließ. 1999 nahm sie auch erstmalig an den "Deutschen Jahrgangsmeisterschaften" teil, und errang Platz 5 über 100 Meter Schmetterling im Jahrgang. Und: 1999 wurde sie erstmalig mehrfache Berliner Jahrgangsmeisterin.
Für Jahr 2002 ist die erste WeltCup-Teilnahme in Berlin zu vernelden, 2004 folgte dann die erste außereuropäische Welt Cup-Teilnahme in Durban (Südafrika).
2000 bis 2005 wurde sie mehrfach Deutsche Meisterin, Deutsche Jahrgangsmeisterin, Norddeutsche Meisterin, Norddeutsche Jahrgangsmeisterin, Berliner Meisterin und Berliner Jahrgangsmeisterin.
Seit 2003 ist sie Mitglied des DSV-National-Team-Kaders, im Rahmen dieser "Kaderzugehörigkeit" nimmt sie regelmäßig an Jugend-Ländervergleichen teil.
Im Januar 2005 legte sie auf der kurzen Bahn die 100 Schmetterling unter 1:00,00 Minute beim WeltCup in Berlin zurück. Als Trainerin hat Brit Lögow einen nicht unwesentlichen Anteil an der noch jungen Erfolgsstory, die sicherlich demnächst weitergeschrieben wird. 
Über den Vergleich zu Franzi van Almsick meinte die selbstbewusste Franzi II kürzlich in der "Berliner Morgenpost": "Ich bin die etwas andere Franzi. Ich habe auch kein Poster von ihr in meinem Zimmer zu hängen..." 
Übrigens: Gegenwärtig bereitet sie sich aufs Abitur an der Poelchau-Sportschule vor. Kra

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