Poelchau-Oberschule fördert Sport-Eliten ...


v.  12. Dezember 2006


Poelchau-Schule fördert jetzt die Sport-Elite

Seit gestern prangt am Eingang der Poelchau-Oberschule das Schild "Eliteschule des Sports". Der Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Eberhard Gienger (55), überbrachte das Prädikat und lobte die Schule am Halemweg 24 in Charlottenburg-Nord: "Schon jetzt lernt jeder 17. bundesdeutsche Nachwuchskader an der Poelchau."

Damit hat Berlin vier Eliteschulen des Sports. Die drei anderen befinden sich im Ost-Teil der Stadt (Werner-Seelenbinder-Schule, Coubertin-Gymnasium und Flatow-Oberschule). Staatssekretär Thomas Härtel bezifferte die Zahl der leistungsstarken Sport-Schüler an diesen Schulen auf insgesamt 3000. Bundesweit existieren 38 Sport-Eliteschulen.

Die Poelchau-Oberschule wurde 1972 gegründet. 960 Schüler besuchen sie. Seit der Ausrichtung auf den Sport - in der Mittelstufe hat jeder Jahrgang sechs Parallelklassen, von denen vier von Sportlern besucht werden - wird sie auch von bildungsbewussten Eltern geschätzt. Nach Auskunft von Schulleiter Rüdiger Barney hat sie doppelt so viele Anmeldungen wie Aufnahmemöglichkeiten.

Das Besondere: Die Mädchen und Jungen trainieren acht bis zehn Stunden pro Woche bei lizenzierten Trainern und nutzen neben ihren eigenen Schulsportanlagen auch Trainingsstätten ganz in der Nähe, so das Ruder-Landesleistungszentrum oder die Deutschlandhalle zum Eishockeyspielen.

bsm

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