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Hertha macht
Schule:
Sammer zeichnet Ausbildung aus
»Die Schülerinnen und Schüler sind tolle Botschafter unserer Stadt.
« Mit diesen Worten
schloss Thomas Härtel am Donnerstag (20.11.2008) seine Rede in der
Poelchau-Oberschule.
Der Staatssekretär für Sport lobte im Rahmen der Feierlichkeiten bei der Ernennung der
Berliner Gesamtschule zur »Eliteschule des Fußballs« den Nachwuchs als »engagierten
sportlichen Vertreter«.
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Von links nach rechts: Thomas Härtel,
Hans-Dieter Drewitz, Rüdiger Barney,
Florian Riedel, Matthias Sammer und Michael Preetz
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Die feierliche Zeremonie bot an diesen
Vormittag ein reiches Programm aus
Grußworten, Unterhaltung und
Fragerunde. HERTHA BSC fungiert als
Kooperationspartner der Poelchau-Oberschule und richtete mit
Michael Preetz ebenfalls einige Worte
an die 80 geladenen Gäste und die
120 anwesenden Fußballer der
Schule. Herthas Leiter der
Lizenzspielerabteilung lobte dabei die
gute Zusammenarbeit mit dem
Nachwuchszentrum des Vereins und
bewertete die Ausbildung der
Persönlichkeit als wichtigen Aspekt
neben der sportlichen und schulischen.
Auch Herthas Nachmittagsbetreuung
sei hierbei ein wichtiger und
wesentlicher Bestandteil. Aber er stellte
auch fest: »Die Verantwortung der
Schule nach dieser Ernennung ist noch
gewachsen. So eine Auszeichnung ist
nicht das Ende einer Entwicklung,
sondern der Anfang. Denn den Begriff "Eliteschule des Fußballs" muss man
jeden Tag untermauern!«
Viele heutige Profis sind den Weg über
die Poelchau-Oberschule gegangen,
darunter Patrick Ebert, Sejad Salihovic,
Kevin Prince und Jerome Boateng
sowie Ashkan Dejagah. Und auch
Florian Riedel, der gemeinsam mit
Schulleiter Rüdiger Barney die
Ernennungsfeier einführte und den
Werdegang der Sportschule als einzige
Berliner von
insgesamt 19 Eliteschulen des
Fußballs skizzierte. Prominente
Vertreter des Deutschen FußballBundes (DFB) bei der Überreichung
des entsprechenden Zertifikats waren
Vizepräsident Hans-Dieter Drewitz
sowie Sportdirektor Matthias Sammer.
Zielgerichtete
Talentförderung im
Fußball
Der ehemalige Profi begrüßte die
Möglichkeit einer parallelen sportlichen
und geistigen Entwicklung. Gutgelaunt
beantwortete er Schülerfragen und
betonte, dass es einer der wichtigsten
Schritte sei, sich in schwierigen
Phasen durchzusetzen, ehrgeizig zu
sein, man müsse »sich auch mal
richtig ärgern können«. Die größten
Siege erfahre man in einer Niederlage,
fuhr er fort. Seinen erfolgreichsten Titel
habe der gebürtige Dresdner bereits in
der Jugend errungen, 1986 mit dem
Gewinn der U18-Europameisterschaft,
als er selbst einen Treffer zum 3:1-Sieg
im Finale gegen Italien beisteuerte. »Die
Eliteschulen des Fußballs sind ein
Eckpfeiler unserer Talentförderung,
denn sie helfen dabei, unsere Maxime
einer ganzheitlichen
Persönlichkeitsförderung zu
realisieren«, so Sammer. »Mit
Ernennung der Poelchau-Oberschule
zur Eliteschule werden die bestehenden
Bedingungen für eine zielgerichtete
Talentförderung im Fußball in Berlin
optimiert.«
Als 19. Eliteschule ihrer Art ist sie damit
Teil eines Netzwerks von Schule,
Leistungszentrum und Verband. In
Cottbus entstand 2006 die erste
Eliteschule des Fußballs.
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