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Anke
Ebersbach
Fachleiterin
Biologie
Am
2. April 1969 habe ich in Berlin das Licht der Welt erblickt. Meine
schulische Laufbahn verlief geradlinig und endete 1988 mit dem Abitur (LK
Bio & Sport) an der Wald-Oberschule in Charlottenburg.
Ich bin zu dieser Zeit gern zur Schule gegangen, habe mich aber in
erster Linie auf meinen Sport – Handball – konzentriert. Zuerst habe
ich in der Jugend, dann bei den Frauen des TSV GutsMuths in der
Bundesligamannschaft gespielt. Zusätzlich konnte ich in verschiedenen
Auswahlmannschaften und im C-Kader aktiv sein.
Gleich im Anschluss an das
Abitur habe ich mein Studium in Biologie und Sport aufgenommen. Während
der ersten Jahre meiner Ausbildung zur Studienrätin an der FU- und
TU-Berlin konnte ich den hohen Trainingsaufwand gut bewältigen. Später
bin ich dann als Trainerin im Jugend- und Frauenbereich tätig gewesen
und konnte die B-Trainer-Lizenz erwerben.
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1994
kam meine Tochter Malin zur Welt und die sportliche Belastung wurde gegen häusliche
und erzieherische Tätigkeiten getauscht.
Nach dem ersten Staatsexamen und langer Wartezeit konnte ich 1997 endlich mein
Referendariat an der Paul-Natorp-Oberschule in Berlin-Friedenau beginnen. Von
dort wurde ich im November 1999, nach dem 2.Staatsexamen, in die
Arbeitslosigkeit entlassen.
Nach einigen Überlegungen habe ich mich gemeinsam mit meiner Familie dafür
entschieden eine Bewerbung für die Tätigkeit im Auslandsschuldienst abzugeben.
Irgendwie hatte ich keine Lust den vielen anderen Absolventen nach Brandenburg,
Hessen oder Hamburg zu folgen. Wir dachten: „Wenn schon Veränderung, dann
richtig!“
Zu meiner Überraschung bekam ich sehr schnell eine Stelle als
Bundesprogrammlehrerin in Kairo – Ägypten angeboten. Nach drei Tagen
Bedenkzeit wurde die Stelle angenommen und ich konnte meinen Dienst in
Nordafrika zum 1.9.2000 antreten. Nach zwei spannenden Jahren in Kairo kündigte
sich wieder Nachwuchs an und wir kehrten im Juli 2002 nach Deutschland zurück.
Hier kam die zweite Tochter Cara im Oktober 2002 zur Welt.
Nach der ersten Zeit zu Hause streckte ich die Fühler nach Arbeit aus und wurde
in Berlin wieder abgewiesen. Glücklicherweise konnte ich zu Beginn des Jahres
2005 die pädagogische Leitung der Kinder-Kreativwerkstatt „Anima“ in
Berlin-Schmargendorf übernehmen.
Mein Wunsch als Lehrerin in Berlin zu arbeiten wurde im September 2005 endlich
erfüllt. Die in Köpenick neu gegründete Evangelische Oberschule suchte nach
Kollegen, die den Aufbau der Schule mitgestalten wollten. Eine spannende Zeit
mit verschiedensten Eindrücken und Leitungsfunktionen in den Fachbereichen
Biologie und Sport begann. Nach drei sehr schönen Jahren war es wieder Zeit zur
Veränderung.
Die Stellenausschreibung der Poelchau-Oberschule für eine Fachleitung in
Biologie interessierte mich aufgrund meiner eigenen sportlichen Karriere sehr.
Nach einem langwierigen Bewerbungsverfahren konnte ich zum Beginn des
Schuljahres 2008/2009 endlich hier mit der Arbeit beginnen.
Ich
wünsche mir zukünftig im Fach Biologie neue Schwerpunkte setzen zu können.
Vor allem die Gesundheitserziehung, Suchtprävention und die Themen Doping und
Nachhaltigkeit liegen mir am Herzen. Und natürlich soll der Unterricht mit schülerorientierten
aktiven Unterrichtsformen gestaltet werden.
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