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Im
Rahmen des Bundeswettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für
Olympia" wurde vom 20.bis 22. September der Kellogg's Kicker Cup
ausgetragen. Insgesamt 48 Fußball-Mannschaften aus ganz Deutschland
zeigten rund um das Berliner Olympiastadion ihr sportliches Können.
Die
Berliner Schulen konnten an die Erfolge des vergangenen Jahres, als die
Werner-SeelenbinderOberschule (WK II) den ersten und die Flatow-Oberschule
(WK III) den zweiten Platz belegten, nicht anknüpfen. Bei den Jungen -
WK II - landete die Werner-Seelenbinder-Schule am Ende auf einem enttäuschenden
neunten Platz. Sieger wurde das Sportgymnasium Magdeburg.
Im WK III sprang für die Max-Eyth-OS lediglich der viertletzte (13.)
Rang heraus. Die Lausitzer Sportschule Cottbus gewann das Turnier.
| Jasmin Reeder von der
Poelchau-Oberschule beim Sturmlauf |
Einzig
die Mädchen (WK IlI) von der Poelchau-OS konnten von einer
erfolgreicher Teilnahme sprechen. Die Charlottenburgerinnen kamen auf
einen beachtlichen dritten Platz. Das Poelchau-Mädchen Trainergespann
Druschky/Schmitsdorf war nach Turnierende hochzufrieden. „Wir haben
das Optimale herausgeholt und dieser dritte Platz ist ein
Riesenerfolg", so Schmitsdorf.
Pokalsieger bei den Mädchen wurde das Sportgymnasium Neubrandenburg.
Mädchen
(WK III):
Spiel um den dritten Platz:
Poelchau-Oberschule
-
Meldorfer
Gelehrtenschule
2:1 (0:0)
POELCHAU-OS:
Hundertmark - Retkowski - Maass - Thomas - Plitt - Primann -
Reeder. Eingewechselt wurde Chaabi.
GS SCHLESWIG-HOLSTEIN: Wanntke -
Seebrandt - Neumann, Greis - Bösel, Ehlers - Jansen. Eingewechselt
wurde: Bähr.
SR: Both (Stern Marienfelde) - Z.: 40 auf dem Maifeld.
TORE: 1:0 (37.) Primann, nach Kombination von Thomas und Reeder; 1:1
(42.) Seebrandt, schließt Konter überlegt ab; 2:1 (50.) Eigentor
Seebrandt, verlängert Flanke mit dem Kopf ins eigene Netz.
BESTE SPIELERINNEN: Thomas, Reeder, Retkowski - Wanntke,
Jansen.
Die
Poelchau-OS war kombinationssicherer und ideenreicher, machte sich den
Sieg aber durch vergebene Torchancen unnötig schwer. Meldorf wehrte
sich kämpferisch, aber das reichte nicht einmal für ein Remis.
Von
Beginn an dominierten die Berlinerinnen mit der klareren Spielanlage und
der nötigen Aggressivität. Drei Ecken in den ersten zehn Minuten
dokumentierte ihre Anfangsoffensive. Vor allem über die rechte Seite,
wo sich Retkowski in den Vordergrund spielte, sorgten sie immer wieder für
Gefahr. Es entwickelte sich in der
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ersten
Halbzeit ein Spiel auf ein Tor. Bei der Poelchau-OS gefiel U-17
Nationalspielerin Thomas, die ständig die Bälle forderte und zusammen
mit Reeder das Angriffsspiel aufzog. Zwingende Torchancen konnten
allerdings nur durch Fernschüsse erzielt werden (Thomas 1., 5., 7. und
10.), die allerdings von der starken Wanntke entschärft wurden.
Bemerkenswerte Disziplin im Defensiv-Verhalten bildete das Fundament der
Meldorferinnen, die niemals der Versuchung erlagen, reines
Zerstörungswerk zu verrichten, sondern bei Ballbesitz schnell den Weg
nach vorn zu suchen. Bei vielversprechenden (Überzahl-) Kontern, oft
über Jansen vorgetragen, fehlte die Präzision im Abschluß.
Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Die Berlinerinnen waren
in jeder Hinsicht tonangebend. Die Meldorferinnen waren gut geordnet und
effektiv in der Abwehrarbeit, jedoch mit zunehmender Spielzeit harmloser
in der Offensive. Jansen blieb allein auf weiter Flur. Die
Poelchauerinnen erspielten sich viele und gute Chancen (Thomas,
Retkowski, Reeder). In der 37. Minute fiel dann folgerichtig die
Führung, doch anstatt einer befreienden Wirkung für die Berlinerinnen
war dies das Signal für die Meldorferinnen viel mehr nach vorne zu
machen. Mit ihrer ersten hochkarätigen Chance in Halbzeit Zwei, glichen
sie durch Seebrandt aus.
Mit Routine und Cleverness bekamen die Berlinerinnen das Spiel wieder in
der Griff. Überragend die Angreiferin Reeder, die von ihren Gegnerinnen
nicht zu bremsen war. Dazu eine sichere Deckung (Maass souverän,
Retkowski zuverlässig) und im Mittelfeld, das Dank Thomas die Oberhand
bekam. Ihre spielerische Überlegenheit münzten die Poelchauerinnen
anschließend in eine erneute Führung um.
Die Berliner Schulen in Zahlen:
Jungen WK III Vorrunde: Max-EythOS- Gesamtschule Allermöhe Hamburg
1:1, Max-Eyth - Lausitzer Sportgymnasium Cottbus 0:4, Max-Eyth - Otto-HahnGymnasium
Karlsruhe 1:2.
Zwischenrunde (Plätze 9 - 16): MaxEyth - Schule mit sportlichen
Profil Obervieland Bremen 0:4.
Qualifikation Plätze 13 - 16: MaxEyth - Gesamtschule Saarbrücken-Rastbachtal
7:4.
Spiel um Platz 13: Max-Eyth - Gesamtschule Busecker Tal 8:3.
Jungen WK II Vorrunde: WemerSeelenbinder-Schule - Sportgymnasium
Jena 0:2, Werner-Seelenbinder- OttoHahn-Gymnasium Karlsruhe 0:2,
Werner Seelenbinder - Schulzentrum Waller Ring 4:0.
Zwischenrunde (Plätze 9 - 16): Werner-Seelenbinder - Leibniz-Gymnasium
Bad Schwartau 5:0.
Qualifikation Plätze 9 -12: WernerSeelenbinder - Jugenddorf-Christophorusschule
Rostock 3:0.
Spiel um Platz 9: Werner-Seelenbinder - Mittelschule Dresden 2:0.
Mädchen WK III Mdch. Vorrunde:
Poelchau - Sportgymnasium Neubrandenburg 1:0, Poelchau - Wolterstorff
Ballenstedt 6:0,
Poelchau - Otto-Hahn Karlsruhe 2:1.
Zwischenrunde (Plätze 1 - 8):
Poelchau - Koop. Gesamtschule Herxheim 4:0.
Qualifikation Plätze 1 - 4:
Poelchau -Sportschule Potsdam 0:6.
Spiel um Platz 3:
Poelchau - Meldorfer Gelehrtenschule Schleswig-Holstein 2:1.
Die Aufgebote der Schulen:
Max-Eyth-Oberschule (Jungen - WK III): Arndt, Beyer, Brahay, Cinar,
Dugun, Gözübüyük, Karadag, Kickmunter, Sargan, Schneider.
Werwinski, Wiese, Wietschke.
Werner-Seelenbinder-Schule
(Jungen - WK II): Arnold. Below, Flemming, Gehrke, Werner, Kayser,
Fraune, Kellner, Stein, Kreciolo, Lorenz, Paul, Penk, Strauß, Wucke.
Poelchau-Oberschule
(Mädchen - WK III): Adomeit, Chaabi, Hein, Hundertmark, Maass, Plitt,
Primann, Reeder, Retkowski,Thomas.
Lajos Metzel |