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WK
III (Jungen Jahrgänge 86-89):
Poelchau-OS
- Seelenbinder-OS
6:1 (4:0)
POELCHAU: Bloszyk - Bongartz, Diederich, Prestel, Penava - Grubert,
Maas, Prochnow, Yelen - A. Dejagah, Sonar. Eingewechselt wurden: Czech,
Tefik, Özüpel.
SEELENBINDER: Freuer - Schulz, Bley, Sobota - Burgold, Gerhard,
Rauschenberger, Seebach, Wigger - Schütz, Steinwarth. Eingewechselt
wurden: Liedke, Ramisch, Zaremba.
TORE: 1:0 (20.) A. Dejagah, von Stürmerkollege Sonar vorgelegt; 2:0
(31.) Sonar, diesmal ist es Yelen, der den Pass gibt; 3:0 (33.) A.
Dejagah, "vernascht" drei Abwehrspieler; 4:0 (35.) Grubert
nach Flanke von A. Dejagah; 4:1 (43.) Wigger, tolles Zusammenspiel mit
Rauschenberger; 5:1 (58.) Sonar, krönt ein schönes Solo; 6:1 (70.)
Yelen, nach Zuspiel von A. Dejagah
BESTE SPIELER: A. Dejagah, Prochnow, Sonar - Schulz, Gerhard
Die Hohenschönhausener begannen furios. Gerhard und Rauschenberger
trieben den Ball geschickt nach vorn, demonstrierten gutes
Zusammenspiel. Doch den Aktionen des Teams von Dr. Axel Pauly war
anzumerken, dass man nichts riskieren wollte, äußerst vorsichtig
operierte. In der entscheidenden Zone leistete sich die
"Seelenbinder" etliche Abspielfehler. Das
nutzte die gut sortierte Abwehr der Poelchau-Schule clever aus. Über
zwei, drei Stationen trieb sie den Ball zum Strafraum des Kontrahenten.
Wenn der ballsichere A. Dejagah oder Sonar an den Ball kamen, drohte höchste
Gefahr. Im Mittelfeld machten Prochnow, Maas und Yelen Dampf. Bereits
zur Pause war „der Kuchen gegessen".
Zwar
gelang den nie aufsteckenden Jungen aus dem Sportforum noch der
Ehrentreffer, doch ließen sich die Markus-Schatte-Schützlinge dadurch
nicht beeindrucken. Nachdem A. Dejagahs Heber (48.) noch knapp
vorbeistrich, machten dann Sonar und Yelen alles klar. Lediglich ein
Freistoß von Gerhard (55.), der knapp am Tor vorbeistrich, hätte noch
Ergebnis-Kosmetik bedeuten können. Doch die einzelnen Mannschaftsteile
beim Sieger harmonierten. Die Poelchau-Kicker waren weitaus beweglicher
und hatten im kaum vom Ball zu trennenden A. Dejagah den auffälligsten
Akteur auf dem Platz.
Leider
fielen kurzfristig die bei Hertha BSC spielenden Boateng, Griebert,
Hinze (alle Poelchau) sowie Kairies und Schmele (beide Seelenbinder)
aus, da diese
mit ihrem Verein am „Nike-PremierCup" teilnahmen. Bei besserer
Koordinierung der beiden Nachwuchsveranstaltungen
wäre dies vermeidbar gewesen.
WK
II (Jungen Jahrgänge 84 - 85):
Max-Eyth-OS
- Poelchau-OS 2:4 (0:0)
EYTH: Wiese - Kickmunter, Adamiec, Berndt, Wietschke - Arndt, Gözübüyük,
S. Dejagah, Schneider - Sahinbas, Karadag. Eingewechselt wunden: Talibor,
Cinar, Brahaj, Duygun
POELCHAU: Sobottka - Wiederhöft, Beyer, Huse, |
Bastian
- Seitz, Kumovic, Marjanovic, Ritter - Salihovic, Lutz. Eingewechselt
wurden: Boukantar, Pisulla, Lorenz, Knappe
TORE: 0:1 (47.) Boukantar, nach toller Vorarbeit von Seitz, 0:2 (52.)
Salihovic, per Kopf nach langem genauen Pass von Bastian; 1:2 (59.) S.
Dejagah, nach Eckball von Güzübüyük; 1:3 (67.) Marjanovic, schließt
eine Kombination über Boukantar/Ritter ab; 2:3 (78.) Dejagah, aus dem
Gewühl heraus; 2:4 (80.) Boukantar, auf Querpass von Salihovic.
BESTE SPIERLER: S. Dejagah, Karadag, Adamiec - Salihovic, Seitz.
Im Vorjahrs-Finale des WK III hatte die Eyth-Schule die Poelchau-Schule
mit 1:0 heftig geärgert, warf diesmal im Halbfinale die sportbetonte
Flatow-Schule aus Köpenick mit 3:2 aus dem Rennen und traf im Endspiel
erneut auf die Poelchau-Kicker. Wieder in der Rolle als
Favoritenschreck?
Betrachtete man die torlosen ersten 40 Minuten, mag davon etwas in der
Luft gelegen haben. Doch bereits in Hälfte eins hatten die Mannen von
Coach Ekrem Asma, der auch die Regionalliga-B-Jugend von TeBe trainiert,
einige „Riesen" parat. Großzügig wurden sie zwischen der 17.
und 20. Minute vergeben: Salihovic knapp vorbei, Marjanovic übers Gehäuse,
Ritters Ball auch vorbei, dann verstolperte Seitz.
Und die Eyth-Schule? Hier war S. Dejagah (Hertha BSC) einer der Rackerer,
technisch perfekt und viel marschierend. Die hochkarätigste Chance ließ
Gözübüyük aus (24.), als
er freistehend am aufmerksamen Keeper Sobottka scheiterte. Auch ein
Kopfballversuch von Karadag (21.) brachte nichts ein. Herrlich
anzusehen, wenn beim siegreichen Team die „schwarze Perle" Seitz
ansetzte und sich bei Freistößen versuchte. Er wird bereits vom 1.FC Köln
umworben. Die Poelchau-Schule ließ in ihren Bemühungen nicht nach,
legte sogar noch einen Zahn zu und schuf mit dem 2:0 eine
Vorentscheidung.
Lobenswert das Aufbäumen der Reinickendorfer, die niemals aufsteckten.
Hoffnung keimte auf, als S. Dejagah das 1:2 schaffte, doch beeindruckte
das die Charlottenburger nicht mehr.
WK
III (Mädchen Jahrgänge 86 - 89):
Poelchau-OS
- Dag-Hammarskjöld-OS 2:0 (0:0)
POELCHAU: Hundertmark - Adomeit, Kuley, Maass, I. Hein, Y. Hein,
Heilmann. Eingewechselt wurden: Primann, Wallace, Puls. Sportlehrer:
Druschky.
HAMMARSKJÖLD: Mittelstädt - Taenicke, Prymula, Emrem, Damrow, Otto,
Schröder. Eingewechselt wurden: Pusz, Lewandowsky, Jeziorowski.
Sportlehrer: Meier
TORE: 1:0 (40.) Adomeit, 2:0 (46.) Adomeit
Die jungen Damen schienen durch den jüngsten EM-Titel der deutschen
Frauen-Nationalmannschaft echt motiviert. Sie boten ansehnlichen Fußball
und zeigten viel Verständnis am Ball. Eine Halbzeit lang hielt die
Hammarskjöld-Vertretung mit, stand gut in der Abwehr. Im weiteren
Spielverlauf bestimmten aber die Mädels um die umsichtige Keeperin Hundertmark
die Szenerie. Aus dem siegreichen Team ragte noch Corinna Maass heraus. |