|
|
Stand: 1.11.08 |
|
|
|
![]() |
|
Oberaula? Es mag auf den ersten Blick verwundern,
einen mit internationalen, hochrangigen Teilnehmern
besetzten Kongress in den ländlich geprägten
Schwalm-Eder-Kreis südlich von Kassel zu verlegen. |
denken, die im Garten des Tagungshotels aufgestellt
waren, und vor allem anHans-Joachim Bauer aus
Ziegenhain, der mit seinem Land-Art-Projekt "Inis Grows" faszinierte. Auf dem Feld, in das diese
Buchstaben förmlich eingepflanzt waren, landeten zum
Abschluss dieser Kunstexkursion zwei
Fallschirmspringer mit Paraglidern. Als sie sich von
den Gurten und Schnüren ihres Fluggeräts befreit
hatten, kam an ihnen die Tracht der Schwälmer
Volksmusikgruppe zum Vorschein. Welch ein
metaphenreiches Bild: Tradition und Moderne vereint.Der Schwalm-Eder-Kreis verfügt über ein
bedeutendes Potential an Reformschulen, die sich mit
hohem Engagement den Herausforderungen der Zeit
gestellt haben. Von deren Qualität konnten sich die
Kongressteilnehmer am 3. und 4. Tag überzeugen.
Archie McGlynn, Her Majesty's Chiefinspector of Schools, Edinburgh / Schottland sprach den
Konferenzteilnehmern aus dem Herzen, wenn er
sagte, er beurteile eine Schule nicht nach abstrakten
25 Regeln der Selbstevaluation. Wenn er in eine
Schule komme, atme er deren Geist ein und er spüre
deren Klima ("Spirit and Vibrations"). Beide seien für
ihn die wahren Indikatoren für eine lebendige
Schulkultur und einen hohen Qualitätsstandard. -
Andererseits: Ohne Evaluation keine Qualität, und
ohne Qualität keine Schulkultur.Der Berichterstatter war in der Burgsitzschule in
Spangenberg. Er konnte wahrnehmen, wie mitten in
den hessischen Wäldern eine Video-Konferenz mit
Südengland organisiert wurde, bei der Schüler sich
über den Stand der gemeinsamen Projektarbeit "ökologischer Landbau" informierten. Mit einen dicken
Wörterbuch bewaffnet, und mit viel Spaß waren die
Schüler bei der Sache. Eine internationale
Schülergruppe sammelte wenige Kilometer weiter in
einem ökologischen landwirtschaftlichen Betrieb die
praktischen Erfahrungen. Die Arbeitssprache der
Schüler war Englisch. Beim Besuch gaben
Schülerinnen aus der 8. und 9. Klasse einen
interessanten Bericht über den Stand der Dinge in
einem beeindruckenden Englisch. |
|
|
|
Der Autor, Dietmar Schewe, ist Lehrer und Mittelstufenleiter an der Poelchau-Oberschule. Er beschäftigt sich intensiv mit der Schulprogramm- und Evaluationsthematik. | |
|
|
Gern folgte eine
Schülerdelegation unserer Schule der Einladung von Bundespräsident Rau im Oktober 2002. Anlass war die Eröffnung der Initiative
|
|
Bundespräsident Rau eröffnet bundesweite Aktion "www.sport-baut-bruecken.de" |
|
|
|
"Wir wollen dem Langstreckenziel der inneren Einheit ein großes Stück näher kommen. Dazu können die Sportvereine, die sich bei www.sport-baut-bruecken.de beteiligen, einen wichtigen Beitrag leisten. Sie können dabei helfen, Begegnungen zu vermitteln, Freundschaften zu stiften, Verbindungen und Bindungen herzustellen." Mit diesen Worten startete Bundespräsident Johannes Rau am 28.10.02 im Schloss Bellevue in Berlin eine bundesweite Begegnungsaktion junger Sportler aus dem Osten und Westen Deutschlands. Die Partner Deutsche Sportjugend und Dresdner Bank organisieren und begleiten die Initiative. |
![]() |
|
||
![]() |
|
Nach umfangreichen Vorverhandlungen und -absprachen konnte auf Vermittlung der IHK- Berlin, Initiative Schule und Betrieb, am 8. Januar 2003 der Kooperationsvertrag unterzeichnet werden. Er ist im Wortlaut auf dieser Seite unten nachzulesen. |
|
![]() |
Bei der
Vertragsunterzeichnung:
Sybille Volkholz, Lothar Lang, Dietmar Schewe, v.l.n.r. |
|
Kooperationsvereinbarung |
|
Präambel Zielsetzung der Kooperation Kooperationsprojekte Im einzelnen wird vereinbart: Dauer und Verfahren des Vertrages Ansprechpersonen für die Partner sind: Poelchau-Oberschule: Herr Schewe, Pädagogischer
Koordinator, Frau Henftenberg, Sozialpädagogin Berlin, den 8. Januar 2003 Für die Poelchau-Oberschule Für die Karstadt / Wilmersdorfer Str. Rüdiger Barney, Schulleiter Lothar Lang, Leiter der Personalabteilung |
|
Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit ! |
|
Das Magazin erscheint in lockerer Folge und ist meist um ein Schwerpunktthema gruppiert. Zum Beispiel informieren wir über den Aufbau der Gesamtschule, sein Kurssystem und seine Kursnoten. Neulingen auf der Gesamtschule, aber auch erfahrenen Gesamtschulkennern, erscheint dieser Schultyp bisweilen als organisatorischer Großtanker, in dem die Orientierung oft schwer fällt.
Viel Spaß bei der Lektüre der nächsten Ausgaben. |