Es war einmal ...

Stand: 28.10.08


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Nicole und Silvie Banecki Jerome Phillips Robert Müller Arian Rehberg
Timo Kirchenberger Robert Thier    

Silvie und Nicole Banecki

heißen die zwei ganz großen Talente
des Berliner Mädchen-Fußballs.

Jahrgang 1988 -

in der Fußballklasse unserer Schule
und bereits Deutsche Vizemeister 2001.

Da ist sich die Fachwelt einig: Silvie und Nicole, Zwillingsschwestern aus Reinickendorf, gehört die Zukunft im Mädchenfußball Berlins. Seit Beginn des Schuljahres 2001/2002 besuchen die Mädels eine Sportklasse unserer Schule. Sie trainieren dort unter Jürgen Druschky und haben sich bereits jetzt zu den Leistungsträgern  unserer erfolgreichen Mädchen entwickelt. Außerhalb der Schule trainieren sie bei Tennis Borussia Berlin.
Vor dem Übergang in die Oberschule besuchten Silvie und Nicole die Münchhausen - Grundschule in Waidmannslust und trainierten bei Normannia 08. Wie so viele Mädchen spielten die beiden natürlich zunächst mit den Jungen und Silvie gesteht : "Eigentlich spielen wir noch heute lieber mit Jungs..." - "...weil es dort energischer zur Sache geht" ergänzt Schwester Nicole.


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Jerome Phillips  (Jg. 1988)

darf sich im Mai 2002 frischgebackener Norddeutscher Meister der U14 im Basketball nennen.

Jerome konnte mit seinem Verein, der TUS Lichterfelde in diesem Jahr weiterhin Berliner und Ostdeutscher Meister werden.

Jerome besuchte die Ernst-Habermann-Grundschule in Wilmersdorf ehe er sich entschloss, mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 in die Sportoberschule zu wechseln. Im Moment besucht er eine 8. Sportklasse und trainiert morgens bei Silke Damrath.


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Robert Müller (Jgg. 86)
Spitzenfußballer B- Jugend Hertha BSC

Robert besucht jetzt im zweiten Jahr unsere Schule und lernt im Moment in einer 10. Sportklasse.
Robert wechselte mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 vom Sportgymnasium Halle/Saale zu uns.
Robert gilt bei Mitschülern und Lehrern als "dufter Typ" - kameradschaftlich, höflich, leistungsstark und immer hilfsbereit....

(Das folgende Portrait ist einem Artikel im SCHÖNEBERGER WOCHENANZEIGER vom 7. August 2002 entnommen.)

Charlottenburg. "Ich habe mich weiter entwickelt" - erneut wiederholt der 15-jährige Robert Müller diese Antwort auf die Frage nach den persönlichen Erfolgen als Spieler in der B-Jugend von Hertha.

Weiß der Kuckuck, was man anstellen muss, um aus seinem Mund zu erfahren, dass er zur DFB-Auswahl gehört und sich schon in Länderspielen seine Meriten verdient hat.
Robert Müller ist  jetzt zwei Jahre bei Hertha. Entdeckt wurden er während einer der regelrnäßigen Sichtungen im DFB-Camp. Bis dahin hatte Robert beim Hallenser FC gespielt. "Ich war schon mächtig stolz, als der Bundesligist Hertha bei mir anrief", schildert Robert den Moment, als für ihn in Erfüllung ging, wovon Tausende seiner Altersgenossen träumen: Spieler im Nachwuchskader eines der besten deutschen Fußballvereine zu sein. Da macht es nichts, dass er sieben Mal in der Woche bis zur Leistungsgrenze gefordert wird und in der ohnehin 

schon spärlichen Freizeit noch weiter trainiert. Roberts Ehrgeiz ist, sich über die Jugendförderung von Hertha bis ganz nach oben durchzubeißen.
Der Weg dorthin ist hart: Vor den Übergang zur A-Jugend und später zu den Amateuren werden jedes Mal etliche Jugendliche, die bis dahin mit viel Engagement gefördert wurden, zu anderen Vereinen wechseln.
"Wir messen uns am absoluten Spitzenniveau des Jahrganges", sagt Frank Vogel, Koordinator der Jugend- und Amateurabteilung. "Das nicht allein im Verhältnis zu anderen Bundesligaklubs, sondern auch im Vergleich mit internationalen Spitzenmannschaften". .....
Was Hertha mit viel Intensität ... an Ausbildung von Disziplin, Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein und dem Willen, beharrlich ein Ziel zu verfolgen erzeugt, kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Allein schon die Bescheidenheit von Robert Müller ist in der heutigen Zeit schriller Selbstdarstellung eine
Auszeichnung wert- FW


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Arian Rehberg (Jgg. 90)

besucht seit Beginn des Schj. 2002/2003 unsere Schule.
Bevor  das Fußballtalent auf die Oberschule wechselte war die Wolkenstein-Grundschule im Bezirk Pankow sein zu Hause.

Bei Borussia Pankow verdiente er sich seine ersten Sporen, beginnend bei den Minis mit 4 Lebensjahren - bis, vor zwei Jahren, Hertha BSC auf ihn aufmerksam wurde.
Der Weg in die "Hertha-Fußball-Klasse" war dadurch vorgezeichnet und der Erfolg setzte sich fort: Beim adidasCup 2002 wurden Rudi Völler und sein Trainerstab auf Arian aufmerksam und notierten sich seinen Namen (
Presse).

Nach seinen großen Vorbildern befragt gibt es kein Zögern: "Erst mal Mehmet Scholl und dann, weil er seine Spitzenklasse nicht so raushängen lässt, Zinadine Zidane und natürlich der Herthaner Marzellinho!"

Wenn manchmal noch etwas Zeit für Hobbys bleibt geht Arian gern Squash spielen, spielt auch Tischtennis und Basketball und tut überhaupt alles gern, wenn es mit Laufen zu tun hat!


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Timo Kirchenberger,
Spitzen-Leichtathlet, Jgg. 88

z.Zt. 9. Sportklasse

Schon im Laufe der dritten Grundschulklasse entdeckte Timo, damals an der Bruno-Bürgel-Grundschule in Tempelhof, seine Liebe für die Leichtathletik. Er schloss sich dem Verein VfL Lichtenrade an und konnte bald seine erste Berliner Meisterschaft erringen. Wegen der besseren Trainingsmöglichkeiten wechselte Timo zum SSV Lichtenrade, dem er bis heute treu geblieben ist.

Als der Wechsel zur Oberschule anstand ging es zunächst an die Carl- Zeiss- Oberschule - bald jedoch war klar, dass nur eine Sportoberschule sein großes Talent zur vollen Entwicklung bringen kann. Dabei kam die Werner- Seelenbinder- Schule zunächst in die nähere Auswahl; der lange Schulweg jedoch schreckte ab und in das Internat sollte Timo nicht gehen. Also war die Poelchau-Oberschule genau das Richtige, zumal er hier auch vormittags unter der Verbandstrainerin Marion Zillwich-Scholz trainieren konnte. Seine Leistungen explodierten - 2000 Berliner Meister im Block Sprint-Sprung-Wurf, 2002 Berliner Meister im 8-Kampf und Speerwurf und bei den Norddeutschen Meisterschaften 2002 konnte er sich unter den älteren Jahrgängen im Dreisprung auf dem 3. Platz und im Weit-

sprung auf dem 5. Platz positionieren. Nach seiner Lieblingsdisziplin befragt sagt Timo: "Na ja, doch wohl der Stabhochsprung, 3 m sind inzwischen immer drin; ich muss allerdings noch sehr an der Technik feilen!" Und sein großes Vorbild? "Carl Lewis!!" kommt es wie aus der Pistole geschossen...       

  Berliner Morgenpost 2003

  • Berliner Meister im Block Sprint-Sprung-Wurf 2000

  • Berliner Meister im Achtkampf 2002

  • Dritter der deutschen Jahrgangsbestenliste im Dreisprung mit 12,06 m


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Robert Thier,
Spitzen-Leichtathlet, Jgg. 86

z.Zt. 11. Klasse

Roberts größter Erfolg ist sicherlich die dreifache Berliner Meisterschaft im Jahre 2003.
Robert siegte in der B- Jugend über 60m Hürden in 8,25 s, über 60m flach in 7,16 s, über 200m in 22,37 s und, sensationell, im Hochsprung mit 1,95m. Damit hat sich Robert einen sicheren Platz als Kaderathlet des Berliner Leichtathletik-Verbandes erkämpft.

Fragt man Menschen, die mir Robert zu tun haben - Lehrer, Trainer, Funktionäre, Freunde - hört man uni solo: Robert ist ein stets lustiger und freundlicher Athlet, der ehrgeizig und trainingsfleißig seine Ziele verfolgt. Weiter so !

Zu Roberts Vita: Er ist gebürtiger Berliner, absolvierte seine Grundschulzeit an der Grips-Grundschule in Tiergarten um 1998 an das Menzel-Gymnasium zu wechseln. 2001 erfolgte der Wechsel an die Sportoberschule, initiiert durch seine Trainerin im Berliner SV, Marion Zillwich-Scholz. Jetzt strebt Robert das Abitur an.


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